the rest is still unwritten
  Startseite
  Über...
  Autoren von A - Z
  Stapel ungelesener Bücher
  Seitenweise
  Gelesen '09
  Gelesen '08

Freunde
   
    buechertraeume

   
    fachbuchholzer

    - mehr Freunde

Links
  Bücherforum für Süchtige


http://myblog.de/marijke

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis

das letzte geheimnis
Das letzte Geheimnis.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Aufgefallen ist mir das Buch schon vor einigen Monaten in einer Buchhandlung, da die Aufmachung einen spannenden Thriller vermuten lässt. Der Klappentext zeigt dann auch schon an, dass es etwas Historisches sein soll. Da ich das ganz interessant fand, wanderte das Buch auf meinen Wunschzettel. Bei Grüttefien in Wilhelmshaven fügten wir es dann unserer Sammlung hinzu.

Zum Inhalt: Tom, Paul, Charlie und Gil sind Freunde, die zusammen in Princeton studieren. Dabei setzt jeder von ihnen einen ganz anderen Schwerpunkt in seinem Leben: Gil kümmert sich sehr um die Belange des Clubs, zu dem er an der Universität gehört, Charlie widmet sich seinem Medizinstudium, Tom hingegen ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu seiner Freundin Katie und den Forschungen an Pauls Abschlussarbeit.
Paul beschäftigt sich nämlich mit einem uralten Skript, das voller Rätsel steckt und den Leser, wenn er all diese Rätsel löst, zu einer geheimnisvollen Krypta führen sollen.
Toms Vater war der bedeutendste Forscher an diesem Skript, starb aber an den Folgen eines Autounfalls. Das ist auch der Grund, warum auch Tom so eine starke Bindung an das Buch hat und warum er immer wieder versucht, Paul in seiner Arbeit zu unterstützen - auch wenn dies so weit geht, dass er alles andere, inklusive seiner Freundin, um sich herum vergisst.
Als Paul kurz vor der vollständigen Entschlüsselung der Rätsel steht, fällt ihm ein altes Tagebuch in die Hände, über das ein erbitterter Streit zwischen zwei Dozenten entsteht, den einer von ihnen mit dem Leben bezahlt. Doch das kann Paul nicht aufhalten und er sucht weiter nach der Wahrheit.

Wie mir das Buch gefallen hat: Am Anfang dachte ich: "Nette Geschichte, nur könnte der Thriller langsam mal losgehen." Schließlich sollte es spannend werden, die ersten hundertfünfzig Seiten beschäftigen sich aber hauptsächlich mit dem Leben auf dem Campus von Princeton (was nicht uninteressant ist, aber eben nicht das, was passieren sollte. Irgendwann nervt es aber nur noch. Zwar werden Rätsel des Manuskripts gelöst, diese stehen aber irgendwie außerhalb der Handlung des Romans. Vielleicht wären sie spannender, wenn man sich mit diesem mittelalterlichen Text näher beschäftigt hätte, aber nicht einmal das glaube ich.
Der Klappentext, der von einem verstümmelten Hund als Auftakt zu einer Mordserie spricht, ist schlichtweg falsch. Allein das finde ich schon sehr ärgerlich.
Insgesamt wirklich auf den ersten 250 Seiten nett zu lesen, wenn auch kein bisschen spannend. Dann wird es immer zäher und das aufgesetzte Showdown-Ende ist einfach nur eine Enttäuschung. Schade, aber nicht empfehlenswert.

15.5.07 07:33
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung