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Beatrix Mannel: Der Brautmörder

der brautmörder
Der Brautmörder.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Nun ja, endlich darf ich den Satz wieder einmal schreiben: Zu Weihnachten 2005 schenkte ich mir ein Bücherpaket im Wert von hundert Euro (Geld aus Weihnachtsgeschenken). Auf Grund von Stress aller Art kam ich aber irgendwie nicht dazu, auch nur eines dieser Bücher zu lesen. Sie wanderten auf einen Stapel... und dieses wurde nun befreit!

Zum Inhalt: Marlene Popp ist Radiomoderatorin. In der Provinz ganz erfolgreich gewesen, zieht sie nun nach München, wo sie neben einer Frühstückssendung auch noch das Nachtmagazin "Nachtmahr" moderieren soll, in dem Hörer von ihren tiefsten Ängsten berichten können.
Doch auch Marlene wird mit ihren Ängsten konfrontiert: sie bekommt obszöne Anrufe und nachdem sie einer Mordserie an jungen Frauen auf die Spur gekommen ist und darüber im Radio berichtet, meldet sich der Mörder und erzählt Marlene, dass sie sein nächstes Opfer sein wird. Marlene würde den Anrufer nur zu gern als Spinner abtun, doch in ihrer Wohnung ist tatsächlich mehrfach jemand gewesen, der ihr dort grausige Geschenke aller Art hinterlassen hat. Doch wer tut ihr so etwas an?
Und an wen soll Marlene sich in der fremden Stadt wenden? Ihre einzige Freundin (Maja) arbeitet beim Fernsehen und ist total karrieregeil. Als sie von Marlenes Erlebnissen hört, möchte sie nur eins: das Exklusivinterview.
Und die Männer in Marlenes Umgebung scheinen auch nicht die besten Kandidaten zum Anlehnen zu sein... jeder von ihnen hat etwas zu verbergen - und ist einer von ihnen vielleicht sogar der Mörder?
Zwischen ihrer Arbeit, dem Umzug und diversen Dates schafft Marlene es schließlich mehr oder minder unfreiwillig, den Mörder zu finden.

Wie mir das Buch gefallen hat: Klischees über Thriller? Alle bedient in diesem Roman. Gleichzeitig versucht die Autorin dadurch, dass sie ihre Hauptfigur auf platteste Weise zu einer "Identifikationsfrau" macht (meine Nase ist zu lang, mein Busen ist zu klein, bla bla), auch noch ein bisschen in der Frauenliteratur mitzumischen. Ohnehin sind alle Charaktere klischeehaft und werden einem somit auch kein bisschen sympathisch. Den Mörder hat man nach Seite 10 erraten, nur allein dadurch, dass man denkt, so leicht könne es nicht sein, kommt man von der Theorie wieder ab. Mehrere Handlungsstränge verlaufen im Sande, Figuren tauchen einfach nicht mehr auf, Motive werden nicht hinterfragt.
Ehrlich gesagt, es gibt so viele tolle, wirklich spannende und mitreißende Thriller, das man diesen hier wirklich nicht braucht! Der Unterhaltungswert ist meiner Meinung nach eher auf der unfreiwilligen Seite zu suchen.

4.6.07 22:52
 



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