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Scott Smith: Dickicht

dickicht
Dickicht.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Auf der Suche nach einer geeigneten Urlaubslektüre sollten nun Thores Wettschulden eingelöst werden, und so waren wir auf der Suche nach einem Buch. Bei Grüttefien, unserer „Stammbuchhandlung“ in Wilhelmshaven, mussten wir natürlich auch gar nicht lange suchen – schnell war ein Buch gefunden. Auf Langeoog schaffte es gerade mal den zweiten Tag bis zur Hälfte und schon hatte ich es ausgelesen.

Zum Inhalt: Sally, Amy, Jeff und Eric machen zusammen Urlaub in Mexiko. Sie liegen am Strand, genießen die Sonne und denken über das erste Jahr im Berufsleben nach, das ihnen kurz bevorsteht. In ihrem Hotel lernen sie den Deutschen Matthias kennen, mit dem sie sich von Anfang an gut verstehen, und einige Griechen, die zwar auch sehr nett sind, mit denen es aber unmöglich ist, sich verbal zu verständigen, weil keiner der Sprache des Anderen mächtig ist.
Eines Tages berichtet Matthias den jungen Amerikanern von einer Karte zu einer Ausgrabungsstätte, die im Dschungel verborgen liegen soll. Sein Bruder ist dorthin aufgebrochen, weil er sich in eine junge Archäologin verliebt hat, die dort arbeitet. Matthias will nun los, um Henrich zu suchen, da ihre Abreise nicht mehr weit weg ist und er sich außerdem Sorgen um ihn macht. Jeff, Sally, Amy und Eric beschließen, sich dem neuen Freund anzuschließen. Kurz vor ihrer Abreise treffen sie Pablo, einen de Griechen, und dieser möchte sie ebenfalls begleiten. Er hinterlässt seinen Freunden ebenfalls eine Karte mit der Skizze zu den Ausgrabungen, und dann geht es los in den Dschungel.
Die Mayas, die ihnen unterwegs helfen sollen, die Ruinen zu finden, erweisen sich nicht gerade als hilfsbereit. Gewaltsam versuchen sie, die sechs Freunde zu vertreiben. Doch dann kommt Amy aus Versehen einer Pflanze zu nahe, die sich um ihren Knöchel rankt – und die Maya ändern ihre Taktik: sie treiben die Sechs auf den Hügel und umzingeln sie. Dort eingesperrt, können die Freunde nicht zurück.
Und wenn sie zuerst auch denken, dass die Gefahr von den Einheimischen am Fuße des Berges ausgeht, so werden sie sich bald ganz anderer Dinge bewusst: Erstens: auf diesem Hügel finden sie erschreckend viele Überreste von Menschen. Und zweitens: auf diesem Hügel gibt es kein Leben, außer einer Pflanze, die keiner von ihnen je zuvor gesehen hat. Was nicht verwundert. Denn diese Pflanze ist einmalig. Und sie ist böse…

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das in diesem Stil geschrieben ist. Es las sich, als ob man einen Film anschaut. (Am Ende der Lektüre stellte ich fest, dass der Autor auch eigentlich Drehbuchautor ist und das merkt man!) Das Buch ist 479 Seiten lang und erzählt Geschehnisse von nur drei Tagen. Allein das ist irgendwie schon bemerkenswert. Mal sieht man die Ereignisse durch Eric, mal durch Jeff, Sally oder Amy. Auch dies ist spannend (wenn auch nichts Neues). In einer amazon-Rezension stand, dass der Rezensent beim Lesen manchmal am liebsten weggeschaut hätte – so ging es mir auch. Man sieht alles ganz deutlich vor sich. Das Ende ist eines Horrorfilms würdig, komisch ist nur, dass außen auf dem Buch „Thriller“ steht, was eindeutig nicht stimmt.
Insgesamt ein echt tolles, lesenswertes Buch!

13.8.07 21:14
 



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