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Tess Gerritsen: Der Meister

der meister
Der Meister.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch hat Thore sich für den Urlaub gekauft, und zwar in Wilhelmshaven bei Grüttefien (unserer dortigen Lieblingsbuchhandlung). Irgendwie kommt man um diese Bücher wohl nicht drumrum und deswegen war es jetzt mal Zeit, dass wir sie auch lesen. Mit dem zweiten Band anzufangen, war auch gar nicht so schlecht, wie es bei Rezensionen auf amazon angedroht wurde.

Zum Inhalt: Detective Rizzoli hat Schlimmes durchgemacht: sie wurde von einem Serienkiller in eine Falle gelockt, grausam zugerichtet und konnte ihm nur mit letzter Kraft entkommen. Dies ist gerade mal ein Jahr her und Janes Narben sind nur rein äußerlich verheilt. Innerlich hat sie noch sehr stark mit diesen Ereignissen zu kämpfen. Eigentlich müsste sie keine Angst haben, sagt sie sich immer wieder, denn Warren Hoyt sitzt im Gefängnis… doch dann wird Jane zum Schauplatz eines Mordes gerufen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt: ein Mann sitzt mit aufgeschlitzter Kehle an die Wand seines Wohnzimmers gelehnt, eine Teetasse mit Untertasse auf dem Knie. Er hat vor seiner Ermordung offenbar zusehen müssen, wie seine Frau vergewaltigt wurde – und seine Frau ist verschwunden.
Einiges am Schauplatz des Mordes deutet darauf hin, dass Warren Hoyt seine Finger im Spiel hatte. Doch das kann eigentlich nicht sein… oder wie schafft der gefährliche Psychopath es sogar vom Gefängnis aus, einen anderen kranken Mörder so zu beeinflussen?
Jane Rizzoli ermittelt fieberhaft. Nicht nur im Sinne der Opfer, sondern auch in ihrem eigenen Interesse. Jemand hat Kontakt mit Hoyt aufgenommen und mordet in seinem Sinne weiter – auch sie selbst schwebt wieder in größter Gefahr. Doch wie soll sie den Täter stoppen, wenn es nirgendwo einen Hinweis auf seine Identität gibt? Oder hat sie nur etwas ganz Wesentliches übersehen?

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich lese gerne Thriller und auch dieser hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich finde auch nicht, dass man den ersten Band gelesen haben muss, um der Geschichte folgen zu können – das ist auch so dank vieler Erläuterungen oder Rückblicke möglich. Was mir nicht gefallen hat, ist zum einen die Übersetzung des Titels: eine Diskussion darüber, warum das Buch auf Englisch „The Apprentice“ (Lehrling) heißt und auf Deutsch „Der Meister“, würde zu viel verraten. Aber komisch ist es doch. Hinzu kommt, dass Jane Rizzoli selbst keine Figur ist, mit der ich richtig warm werden konnte. Deswegen fiel es mir oft schwer, mit ihr mitzufiebern. Spannend ist das Buch aber allemal und ich denke, dass auch die anderen Bücher der Autorin lohnenswert sein werden.

13.8.07 21:37
 



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