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Jilliane Hoffman: Cupido

cupido
Cupido.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich mir in Salzgitter Bad in der sehr schönen Buchhandlung „Gutenberg“ gekauft. Es lag auf einer Sonderfläche mit Thriller-Empfehlungen für den Sommer und musste auf Grund des sehr spannenden Klappentextes (Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet…) dann auch mit.

Zum Inhalt: Chloe Larson ist Jurastudentin und steht kurz vor ihrem Examen an der Uni von New York. Ein toller Job wartet auf sie und auch privat scheint alles gut zu laufen, immerhin ist Chloe mit dem erfolgreichen Anwalt Michael zusammen und es scheint, dass er mit ihr zusammen eine Zukunft aufbauen will. Chloe ist also insgesamt eigentlich glücklich – doch dann wird sie eines Nachts, als sie nach Hause kommt, von einem maskierten Mann erwartet, der sie brutal vergewaltigt und mit einem Messer verletzt. Doch das ist nicht einmal das Schlimmste: er hat Chloe ausspioniert und alles über sie in Erfahrung gebracht. Und dieses Wissen, das die komplette Zerstörung ihrer Privatsphäre bedeutet, nutzt er als grausame Waffe gegen sie.
Mehr als zehn Jahre später ermittelt Chloe als Staatsanwältin im Fall eines Serienkillers, den die Polizei Cupido nennt, weil er seinen Opfern die Herzen herausschneidet. Eines Tages macht einer der Streifenbeamten eine zufällige Entdeckung bei einer Routinekontrolle: im Kofferraum des kontrollierten Wagens liegt die Leiche einer der vermissten Frauen – der Mann wird sofort festgenommen. Im Gerichtssaal erkennt Chloe ihn wieder: es ist ihr Peiniger, der damals nicht gefasst werden konnte. Chloe weiß, dass sie alles daran setzen wird, um diesen Mann zur Strecke zu bringen.
Doch während der Ermittlungen kommen berechtigte Zweifel auf, dass Bantling wirklich der gesuchte Verbrecher ist… und einiges müsste vertuscht werden, damit man ihn nicht wegen mangelnder oder falscher Beweise laufen lassen müsste. Chloe ringt mit ihrem Gewissen: will sie Bantling der Todesstrafe für etwas aussetzen, was er vielleicht nicht getan hat? Will sie den Mann, der sie und andere Frauen grausamst vergewaltigt und verletzt hat (wofür er wegen der Verjährungsfristen nicht mehr belangt werden kann) laufen lassen?

Wie mir das Buch gefallen hat: Für meinen Geschmack ist das Buch an vielen Stellen schon etwas zu grausig und detailliert, nichtsdestotrotz finde ich, dass „Cupido“ eine echt gute, spannende Geschichte ist, die sich in erster Linie mit der Psyche der Staatsanwältin beschäftigt und der Frage, wie weit sie bereit ist zu gehen, um ihren einstigen Peiniger zu einer Strafe kommen zu lassen. Die Idee dahinter finde ich gut und beim Lesen gibt es oft Stellen, an denen ich dachte, dass ich das – wenn auch nicht immer ganz angemessene – Handeln Chloes gut nachvollziehen kann. Nichts für ganz schwache Nerven, aber ein Muss für Thriller-Fans.

13.8.07 21:41
 



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