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Jilliane Hoffman: Morpheus

morpheus
Morpheus.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich habe Thore dazu überredet, sich das Buch zu kaufen. Das war letzten Winter (2006) bei Weiland in Hannover. Und endlich, im darauf folgenden Sommerurlaub, kam das Buch zum Einsatz und wanderte vom Stapel ungelesener Bücher ins Regal gelesener, um ein paar Knicke und Sandkörnchen reicher…

Zum Inhalt: Drei Jahre ist der Prozess gegen William Bantling her – drei Jahre, in denen die Staatsanwältin C.J. Townsend sich sicherer gefühlt hat, weil sie ihren Peiniger hinter Schloss und Riegel gewusst hat. Doch Bantling beharrt immer noch darauf, dass er unschuldig ins Gefängnis musste. Und auch seine damalige Anwältin wird von ihrem schlechten Gewissen geplagt. Dann beginnt auch noch eine Reihe von Morden an Polizisten, die zunächst etwas mit dem Drogenmilieu zu tun zu haben scheinen. Nur C.J. erkennt, dass alle ermordeten Polizisten etwas mit der Verschwörung gegen Bantling zu tun hatten. Warum bringt jemand alle Zeugen von damals um? Oder ist das alles nur Zufall?
C.J. jedenfalls sieht sich plötzlich einer Neuauflage des Prozesses gegen Bantling gegenüber. Und sie weiß nicht, wie sie das überstehen soll. Psychisch ist sie am Ende, und auch Dominick, mit dem sie inzwischen fest zusammenlebt, geht auf dem Zahnfleisch, weil er mit den Morden an seinen Kollegen nur schwer umgehen kann. Und so kommt es, wie es kommen muss – auch auf privater Ebene scheint es zwischen C.J. und Dominick zu kriseln.
Die Vergangenheit holt C.J. schließlich ein. Hat sie vor drei Jahren wirklich richtig gehandelt? Und werden ihr die Lügen und ihr Verhalten von damals nun zum Verhängnis? C.J. weiß nicht mehr, was sie machen soll. Sie weiß nur, dass sie sich nicht mehr sicher fühlen kann. Und dass sie Dominick auf keinen Fall mit in ihren ganz persönlichen Abgrund reißen will.

Wie mir das Buch gefallen hat: Am Anfang fand ich das Buch überhaupt nicht gut. Es war mir nicht klar, was das ganze mit dem ersten Band zu tun haben sollte und die aufgestellte Verbindung zur Drogenszene fand ich zu langwierig und ermüdend. Als dann aber endlich eine Weiterentwicklung des Cupido-Falls in die Wege geleitet wird, wird das Buch immer besser. Zum Ende hin ist es einfach nur spannend, sodass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Und das Ende selbst ist richtig unheimlich und sehr, sehr gut! Lesen!

13.8.07 21:45
 



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