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Petra Durst-Benning: Antonias Wille

antonias wille
Antonias Wille.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich mir in der Buchhandlung Gutenberg gekauft, weil der Klappentext ankündigt, dass es um eine Frau geht, die ein Familiengeheimnis anhand von Tagebüchern lüftet, die eine verstorbene Verwandte hinterlassen hat. Solche Geschichten faszinieren mich, und deswegen durfte das Buch mit mir nach Hause kommen.

Zum Inhalt: Julie Rilling leitet eine Kunstschule in Freiburg, in der Künstler all ihre Träume und Fantasien ausleben können. Schon lange sind sie und ihre beste Freundin, die die Schule zusammen mit ihr leitet, auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten. Dass aber nach einem Zeitungsartikel über ihre Schule plötzlich eine unbekannte Verwandte auftaucht, die Julie ein ehemaliges Hotel im Schwarzwald schenken will, kommt mehr als unerwartet.
Und deswegen ist Julie auch skeptisch, als sie sich das erste Mal mit Antonia Fahrner trifft. Die alte Frau aber möchte Julie das Hotel wirklich überschreiben – wenn Julie sich dafür mit den alten Tagebüchern auseinandersetzt, die die ehemalige Hotelchefin und beste Freundin von Antonias Mutter, hinterlassen hat.
Julie zögert, nimmt die Aufgabe dann jedoch an. Schnell liest sie sich tief in das Leben der jungen Magd Rosanna, die durch einen Zufall in das Dorf Rombach kommt und dort eine Anstellung in einer Familie findet, in der Liebe und Zuneigung keine Selbstverständlichkeit sind. Rosanna wird für alle Arbeiten eingespannt, die man sich nur vorstellen kann, und bald gehört dazu auch das Besuchen und Pflegen des alten Großvaters Karl, der auf einem Hof hoch oben in den Bergen wohnt.
Dort jedoch beginnt Rosannas Leben noch einmal ganz neu, denn der alte Karl erkennt die Gabe und die Besonderheit der jungen Frau und nimmt sich ihrer an. So wird aus der schüchternen Rosanna nach und nach eine selbstbewusste, faszinierende Frau, die sich mit ihren Neidern offen auseinandersetzt. Und während Julie die Tagebücher Rosannas liest, wird ihr schnell klar, warum die Rombacher sagen, dass das Glück den Hof verlassen hätte, nachdem Rosanna starb…

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich finde das Buch wunderschön. Es ist einfühlsam und spannend erzählt. Rosannas Tagebucheinträge werden mit einer Erzählung über sie vermischt und ab und zu wird man – wie eben Julie auch – in unsere Zeit zurückgeholt und wünscht sich dann nur eines, nämlich schnell zu Rosanna zurückkehren zu dürfen.
Ein ganz toller Roman von Petra Durst-Benning, der mich dazu verleitet hat, mir auch andere Romane von ihr zu kaufen.

13.8.07 21:53
 



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