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Katherine Scholes: Die Traumtänzerin

traumtänzerin
Die Traumtänzerin.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Nachdem ich Anfang Februar 2006 unter Beweis gestellt habe, dass man sich durch einfaches Überqueren einer ebenen, aber von Schnee bedeckten Gehwegfläche das Handgelenk auf brutalste Weise brechen kann, musste ich ein paar Tage im Krankenhaus verbringen. Meine Eltern schenkten mir dieses Buch zur Überbrückung der Zeit. Ein wirklich schönes Geschenk.

Zum Inhalt: Zelda wächst mit ihrem Vater in Tasmanien auf, fernab großer Städte und im Einklang mit der Natur. Zelda hat alles, was sie braucht, doch sie vermisst ihre Mutter, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein soll. Erst nach dem Tod ihres Vaters, als Zelda bereits erwachsen ist, erfährt sie, dass ihre Mutter gar nicht tot ist, sondern dass sie die Familie verlassen hat. Zelda möchte unbedingt herausfinden, was geschehen ist, denn die Sehnsucht nach ihrer Mutter wächst von Tag zu Tag.
Durch eine Freundin, die nur zu Gast auf der kleinen Insel ist, auf der Zelda lebt, erfährt sie, dass ihre Mutter eine weltberühmte Tänzerin war und nun in Indien leben soll. Und so macht Zelda sich auf die Suche...
Dies ist die Rahmenhandlung des Romans. Darüber hinaus gibt es noch Romanteile, die von Ellens Reise nach Indien erzählen und Rückblicke in ihre eigene, sehr lieblose Kindheit geben. Diese Abschnitte machen deutlich, warum Ellen stets das Gefühl hatte, Zelda keine gute Mutter sein zu können, denn sie selbst hat nie eine wirkliche Familie gehabt und ist von ihrer Mutter stets schlecht behandelt worden, ohne sich erklären zu können, warum. Dieser Teil des Romans ist sehr traurig und lässt einen guten, schmerzhaften Einblick in Ellens Leben zu.

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich finde, dass die Geschichte über die beiden Frauen sehr schön erzählt ist. Die Autorin schafft es durch die Zeitsprünge immer wieder, den Leser in ihren Bann zu ziehen und neue Tatsachen zu enthüllen, die das Puzzlebild ergänzen. Auch die Beschreibungen der Orte in Tasmanien und Indien fand ich sehr eindrucksvoll. Eine schöne Geschichte.

17.8.07 13:18
 



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