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Astrid Lindgren: Madita

madita
Madita. Jubiläumsedition

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dies ist das dritte Buch, das ich mir von dem Gutschein gekauft habe, den meine Eltern mir zum zweiten Staatsexamen geschenkt haben. "Madita" habe ich schon als Kind wirklich geliebt. Endlich habe ich jetzt eine wunderschöne Ausgabe des Buches...

Zum Inhalt: Madita ist sieben Jahre alt und hat schneller verrückte Einfälle, "als ein Ferkel blinzelt", sagt Linus-Ida, die für Maditas Eltern die Wäsche wäscht. Eigentlich hat Madita auf Birkelund ein ganz beschauliches Leben. Ihr Vater verdient bei der Zeitung ein gutes Gehalt, und ihre Familie hat so weit keine Sorgen. Wenn Mama keine Zeit hat, sich um Madita und ihre kleine Schwester Lisabeth zu kümmern, gibt es immer noch Alva, die Dienstmagd, die die beiden Mädchen über alles liebt.
Madita und Lisabeth erleben allerlei: Ausflüge zum nahegelegenen Bauernhof, das Leben bei Leuten, denen es nicht so gut geht - denn nebenan wohnen Nilssons: der Vater vertrinkt das ganze Geld und der fünfzehnjährige Abbe, in den Madita ein bisschen verliebt ist, muss die Zuckerkringel backen, die er oder seine Mutter dann auf dem Markt verkauft.
Und in Maditas Schulklasse ist die kleine Mia, die mit ihrer Familie auf die Hilfe der Armenfürsorge angewiesen ist. Erst streiten Mia und Madita immer nur und raufen sich (auch ein wunderschöner Astrid-Lindgren-Ausdruck), doch irgendwann werden sie Freundinnen.
Denn auch wenn Madita vielleicht nicht immer nachdenkt, bevor sie handelt, sie hat eben doch ein großes Herz.

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich liebe Madita. Beim jetzigen Lesen habe ich entdeckt, dass es auch noch eine andere Komponente hat, eine soziale: Maditas Papa setzt sich für die Gleichheit der sozialen Klassen ein - und dadurch gewinnt mein Nach-wie-vor-Lieblingskapitel, in dem Maditas Papa die Magd Alva mit zum Wohltätigkeitsball nimmt, noch an mehr Glanz. Ein rundum wunderschönes Buch, das ich noch unzählige Male lesen werde!

22.10.07 23:46
 



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