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Sabine Thiesler: Hexenkind


Hexenkind

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch ist meine einzige (!) Buchkaufsünde seit Oktober. Eigentlich wollte ich bis Weihnachten standhaft bleiben und mir nichts kaufen. Das habe ich zwar nicht geschafft, aber für "Hexenkind" hat sich das durchaus gelohnt...

Zum Inhalt: In einem kleinen Haus, das mitten im Wald liegt und von den meisten Spaziergängern nicht einmal wahrgenommen wird, hat Sarah immer gern gemalt, Ruhe gefunden von ihrer Familie - und sich zahlreichen Männern hingegeben, die der Einladung der schönen Frau nur zu gern nachgekommen sind. Nun liegt Sarah mit aufgeschnittener Kehle in ihrem Bett...
Als ein Pilzsammler Sarah zufällig findet, kann er es kaum fassen. Er kann nicht glauben, dass Sarah Feinde gehabt haben könnte... gleichzeitig aber macht er sich Sorgen, dass man ihn verdächtigen könnte und dass herauskommen könnte, dass auch er schon einmal mit Sarah etwas hatte. Also schweigt er. Zunächst.
Sarahs Tod bleibt nicht lange unentdeckt und in dem kleinen toskanischen Dorf, in dem Sarahs Familie lebt, bricht das Getratsche aus. Auch wenn Sarah nicht gerade eine der beliebtesten Einwohnerinnen der Stadt war, einen solchen Tod hat ihr niemand gewünscht... oder doch?
Die Autorin führt die Leser vom Schauplatz des Mordes aus in Sarahs Vergangenheit und enthüllt Stück für Stück eine Familiengeschichte, die einem mehr und mehr die Gründe für Sarahs Tod offenlegt. Gleichzeitig verfolgt man die Ermittlungen an dem Mord mit und erfährt, was Sarahs Familie durchmachen muss. Romano, Sarahs Ehemann, ist am Boden zerstört und wird dann auch noch verdächtigt, Sarah wegen ihrer vielen Liebschaften getötet zu haben. Seine Mutter Teresa glaubt sogar an die Schuld ihres Sohnes und bringt ihn durch ihre zahlreichen Versuche, ihm ein Alibi zu verschaffen, immer mehr in Schwierigkeiten. Romanos Stiefvater scheint mehr unter Sarahs Tod zu leiden als alle anderen - sogar mehr als die beiden Kinder Elsa und Edi...

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich hatte schon "Der Kindersammler" von Sabine Thiesler gelesen und fand es großartig, wenn auch sehr bedrückend. Diese Schwere hat "Hexenkind" nicht, was ich sehr gut finde. Dennoch ist das Buch sehr spannend, gerade weil es sich bis kurz vor Schluss eher wie eine Familiensaga als wie ein Thriller lesen lässt. Mich hat es wirklich überzeugt!

15.12.07 13:51
 



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