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E.T.A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels

elixiere des teufels
Die Elixiere des Teufels

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ach ja, das Romantik-Seminar, das Friederike und ich im Jahr 2002 belegt haben... schön war's. Oder auch nicht. Damals habe ich mir dieses Buch jedenfalls gekauft. Und gelesen habe ich es - zumindest komplett - jetzt dann auch mal dank der Klassiker-Leserunde im Büchertreff.

Zum Inhalt: Medardus' Schicksal steht schon fest, als er noch ein Kind ist: er soll ins Kloster gehen und dort als Mönch seine Bestimmung finden. Seine Mutter ist darüber mehr als erleichtert, denn es gilt, die Sünden des Vaters wiedergutzumachen, eines Mannes, den Medardus selbst nie kennen lernte.
Im Kloster fühlt der junge Mann sich zunächst auch sehr wohl. Das Zusammenleben der Mönche und der Glaube, der dank des Abtes auf faszinierend glorreiche Weise gelebt wird, sagen ihm sehr zu und er glaubt, in der Religion wahrhaftig seine Bestimmung gefunden zu haben.
Doch dann wird ihm seine Neugier zum Verhängnis: eines Tages sieht Medardus die Reliquien des Klosters, darunter auch eine Flasche mit einem geheimnisvollen Elixier, das der Heilige Antonius wohl einst vom Teufel persönlich bekommen haben soll, der versuchte, den frommen Mann zur Sünde zu verführen. Antonius blieb stark, doch Medardus kann sich dem Zauber der Elixiere nicht entziehen.
Zunächst merkt er auch gar nicht, wie sehr er sich durch die Tränke verändert... es scheint, als hätten sie eine wunderbare Wirkung auf ihn und machten ihn zum Beispiel zu einem begnadeten Prediger. Doch der schlimme Einfluss des Elixiers wird immer deutlicher, sodass der Abt Medardus schließlich aus dem Kloster fortschickt und ihn bittet, eine Reise nach Rom zu unternehmen, um zum Glauben zurückzufinden. Doch Medardus' Weg entfernt sich immer weiter von der Heiligen Stadt...

Wie mir das Buch gefallen hat: Problematisch an diesem Buch ist vor allem, dass man es sehr konzentriert lesen muss. Sonst kommt man bei einigen Passagen sehr leicht aus dem Tritt. Die Handlung an sich ist aber spannend, das Buch hat seinen Platz als Klassiker durchaus verdient.

1.1.08 20:43
 



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