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Jenny Mai-Nuyen: Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten

nocturna
Nocturna. Die Nacht der gestohlenen Schatten

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich von Thore zu Weihnachten bekommen. Nicht nur, weil es zu meinem "Geschenkthema" Rot passte, sondern auch, weil ich es mir wirklich sehr gewünscht habe.

Zum Inhalt: Apolonia Spiegelgold hat kein leichtes Leben. Das fünfzehnjährige, recht arrogante Mädchen hat schon viel durchmachen müssen: ihre Mutter ist von Zauberern, die sich selbst "Motten" nennen, weil sie wie schwarze Schmetterlinge nachts durch die Stadt flattern, umgebracht worden. Ihr Vater ist verrückt geworden und hat seine Buchhandlung angezündet. Seitdem sind er und Apolonia bei Elias und Nevera, Apolonias Onkel und Tante, untergebracht. Dort gefällt es dem Mädchen überhaupt nicht. Die Tante ist sehr streng und hat vollkommen andere Vorstellungen davon, wie ein Mädchen aufwachsen sollte, als Apolonia selbst. Die weiß sowieso am besten, was richtig für sie wäre. Denkt sie zumindest...
Und Apolonia hat eine geheimnisvolle Gabe: Sie kann mit Tieren sprechen. Über die Kraft ihrer Gedanken kann sie Kontakt zu Tieren aufnehmen und mit ihnen kommunizieren. Ihr selbst kommt das vollkommen natürlich vor - und das und die Bücher, die sie liest, geben ihr Kraft, den Alltag mit ihrer Tante zu überstehen.
Und dann, ganz unvermittelt, gerät Apolonia in den Strudel merkwürdiger Ereignisse. Ein Junge in etwa ihrem Alter versucht, Apolonia in die Unterwelt zu locken, weil er eine Prophezeiung gehört hat, die besagt, dass das Mädchen, das mit Tieren sprechen kann, ihm helfen wird, an das Buch der Antworten zu kommen. Und Antworten suchen sie beide, Apolonia ebenso wie Tigwid, der Junge, der keine Vergangenheit mehr hat. Alle seine schönen Erinnerungen sind ihm genommen worden und er weiß nicht, wer er wirklich ist. Er kann nicht altern und er kann nicht sterben - weil die Dichter, ein geheimnisvoller Bund der Motten, aus seinen Erinnerungen ein Buch gemacht haben. Haben diese Motten auch Apolonias Mutter, sie selbst auch über magische Kräfte verfügte, auf dem Gewissen?

Wie mir das Buch gefallen hat: Das Buch ist super! Es ist magisch, schön erzählt und macht Spaß zu lesen. Toll daran ist, dass man nicht immer genau zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, dass Mai-Nuyen keine Fantasy-Welt mit fremden Ländern oder so geschaffen hat, sondern dass das Buch in unserer Welt spielt. Es ist lustig, traurig, macht nachdenklich und macht Spaß. Sehr empfehlenswert!

8.1.08 22:39
 



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