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Peter James: Stirb Schön

stirb schön
Stirb schön.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Genau wie „Die Nacht der Raben“ von Ann Cleeves, das ich vorher hier vorgestellt habe, haben wir dieses Buch in Wolfsburg gekauft, als wir dort durch das Einkaufszentrum gebummelt sind. Wir konnten einfach nicht widerstehen, zumal dieser Thriller gerade erst neu als Taschenbuch erschienen war.

Zum Inhalt: Tom Bryce sitzt in einem überfüllten Pendlerzug und will eigentlich nur nach Hause, als ihm ein Mann auffällt, der ihm gegenüber sitzt. „Vollidiot“, denkt Tom sich, denn der Mann sieht nicht nur aus wie einer, sondern benimmt sich auch so: störend, laut und auffällig. Als der Mann den Zug verlässt, bleibt auf seinem Platz eine CD-Rom liegen. Tom steckt sie ein und beschließt, dass er sich einmal ansehen will, was darauf zu sehen ist – vielleicht kann er über die CD etwas über ihren Besitzer erfahren und sie ihm zurückgeben.
Doch was Tom hier zu sehen bekommt, als er die CD in seinen Laptop einlegt, hätte er sich in seinen schlimmsten Träumen nicht ausgemalt. Er loggt sich in ein Programm ein, das ihm einen Film zeigt, der Tom bis ins Mark erschüttert: er wird Zeuge, wie eine junge Frau brutal umgebracht wird. Und er ist sich sicher: Der Mord ist real!
Noch bevor Tom weiß, was er jetzt machen soll, haben ihn die Macher des Films schon aufgespürt. Und die verstehen absolut keinen Spaß und drohen damit, Toms Familie umzubringen, wenn er zur Polizei geht. Ziemlich schnell wird deutlich, dass sie es ernst meinen - und Tom muss sich der Frage stellen, ob er das Leben seiner Familie auf Spiel setzen will, um den Mord an der Fremden aufklären zu helfen.
Während dessen findet die Polizei die verstümmelte Leiche einer jungen Frau. Glieder und Kopf sind vom Rumpf abgetrennt worden und liegen auf einem Feld verstreut - nur der Kopf ist nicht aufzufinden. Schnell stellt sich heraus, dass die engagierte Jurastudentin Janie Stretton Opfer dieses grausamen Mordes geworden ist - aber wer hätte Grund, ihr das anzutun? Ihr Vater zumindest behauptet, Janie habe keine Feinde gehabt...

Wie mir das Buch gefallen hat: Dieser Thriller ist super. Er ist spannend, aber nicht unrealistisch. Er ist zum Teil lustig, zum Teil sehr ernst, er ist in sich schlüssig und das Ende hinterlässt trotz der Lösung des Falls einen bitteren Beigeschmack. Auch die Figuren sind sehr angenehm, weil sie alle nicht perfekt sind und es keine überzogenen Heldenfiguren gibt. Überzeugend und lesenswert!

5.2.08 16:33
 



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