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Kate Thompson: Zwischen den Zeiten

zwischen den zeiten
Zwischen den Zeiten

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Irgendwann durch eine Empfehlung bei amazon auf das Buch aufmerksam geworden, setzte ich das Buch letztes Frühjahr auf meinen Wunschzettel. Schon bald danach, zu meinem 27. Geburtstag, schenkten Thores Eltern mir das Buch dann. Darauf gewartet, gelesen zu werden, hat es dann allerdings noch fast ein Jahr…

Zum Inhalt: JJ Liddy wächst in Irland auf. Obwohl das Land längst modern geworden ist, den Euro eingeführt hat und wie viele andere Länder auch zur EU gehört, haben JJs Verwandte sich viele Traditionen bewahrt. So findet zum Beispiel an jedem Freitag ein traditionell irischer Tanzabend bei JJs Familie statt, bei dem die ganze Familie gemeinsam musiziert und zu dem fast alle Bewohner des Dorfes kommen. Auch an das Land der Elfen glauben einige der Iren noch, zum Beispiel JJs Mutter Helen, die JJ eines Abends in das Familiengeheimnis einweiht und JJ damit mit einem sagenumwobenen Stück Vergangenheit konfrontiert…
Doch nicht alles um JJs Familie herum ist sagenumwoben und heiter. Einerseits ist JJ nämlich gern mit seiner Familie zusammen und legt auch wert auf das Einhalten der Traditionen. Die Musik bedeutet ihm viel – und doch ist er eben auch ein ganz normaler Teenager, der nicht anders sein will als seine Freunde, die freitags nicht musizieren, sondern in die Disko gehen. JJ muss Prioritäten setzen.
Und dann ist da noch etwas: seit einiger Zeit haben alle Menschen das Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht. Niemand hat mehr Zeit für andere, für seine Freizeit, manchmal noch nicht einmal für das Notwendigste. Aber kann das sein? Vergeht die Zeit wirklich schneller als früher? – Mehr aus Spaß wünscht sich Helen von ihrem Sohn „mehr Zeit“ zum Geburtstag: sie ahnt nicht, dass JJ alles daran setzen wird, um ihr diesen Wunsch zu erfüllen – er sucht sogar mit Hilfe einer Nachbarin das Land der Feen auf und macht sich dort auf die Suche nach einer Möglichkeit, sein Geschenk zu bekommen. Natürlich läuft dies nicht ganz ohne unerwartete Hindernisse ab, aber JJ lernt dort auch etwas über seine Familie und über irische Musik…

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich finde das Buch sehr schön. Erstens, weil es mit der irischen Mythologie und irischen Traditionen spielt. Zweitens, weil es ein Phänomen aufgreift, das jeder kennt (die Zeit vergeht „schneller“) und weil es eine Geschichte daraus macht. Drittens, weil es auf eine sehr schöne Art und Weise erzählt ist, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wirklich empfehlenswert.

17.3.08 16:23
 



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