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Anthony Swofford: Jarhead

jarhead
Jarhead. Movie Tie-in. A Marine`s Chronicle of the Gulf War and other Battles (Pocket Books)

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich hätte mir das Buch wahrscheinlich NIE ohne die englische Leserunde im Büchertreff gekauft, denn eigentlich gehört das Buch zu einem Genre, das mich eher nicht begeistert. Bereit, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen, habe ich es mir aber im Februar dann bei amazon bestellt.

Zum Inhalt: Das Buch ist kein Roman im eigentlichen Sinne. Anthony Swofford, der Autor, beschreibt in diesem Buch seine Erfahrungen mit dem Golfkrieg und den Ereignissen, die für ihn damit in Zusammenhang stehen. Die Geschichte seiner Familie wird kurz angerissen, man versteht, warum Swofford schon als Teenager unbedingt zu den Marines wollte - und man versteht seinen Vater, der in Vietnam gekämpft hat und seinem Sohn am liebsten verbieten würde, sich der Armee anzuschließen.
Doch Swofford ist durch nichts aufzuhalten und nimmt seine Leser mit in die Boot Camps, in denen er ausgebildet wurde. Er bedient Klischees, bietet aber auch Einblicke in Dinge, die man vielleicht nicht gewusst hat.
Zum Beispiel die "Any Marines"-Mädchen, die von irgendwo in Amerika Briefe an die Soldaten im Krieg schreiben, ohne sie zu kennen. Sie sollen moralische Unterstützung bieten, sind aber eher Unterhaltung für die einsamen Abende der Rekruten.
Und dann beginnt der Krieg irgendwann. Swofford beschreibt, wie er die Zeit erlebt hat, was er durchmachen musste, wie es seinen Kameraden erging. Die Zustände kann man sich als Außenstehender kaum vorstellen - nichts ist so gut organisiert oder gesichert, wie es nach außen immer den Anschein hat.
Auch vom Ende des Kriegs und der Rückkehr in die Heimat erzählt Swofford. Zurück bleibt, dass sich nichts geändert hat und dass sich manche Dinge auch nie ändern werden.

Wie mir das Buch gefallen hat: Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich von dem Buch überhaupt nicht überzeugt bin. Ich fand es nicht unbedingt gut und würde es auch nicht wieder lesen. Sicherlich ist es wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen und es gab auch Passagen in dem Buch, die mich berührt oder beschäftigt haben. Gerade auch das Ende fand ich sehr eindrucksvoll. Dennoch bin ich mit dem Buch überhaupt nicht "warm geworden". Vielleicht geht das auch nicht, vielleicht hätte ich das auch nicht erwarten sollen...

18.3.08 11:09
 



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