the rest is still unwritten
  Startseite
  Über...
  Autoren von A - Z
  Stapel ungelesener Bücher
  Seitenweise
  Gelesen '09
  Gelesen '08

Freunde
   
    buechertraeume

   
    fachbuchholzer

    - mehr Freunde

Links
  Bücherforum für Süchtige


http://myblog.de/marijke

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Richard Hooker: MASH

mash
MASH (Cassell Military Paperbacks)

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Schon vom Thema her sieht man ja irgendwie, dass das nichts ist, was ich normalerweise lese. Und es war auch kein Mängelexemplar oder sonstwas, sondern ich musste es aus beruflichen Gründen lesen. Führte trotzdem zur Erhöhung meines Stapels ungelesener Bücher und richtig schnell fertig wurde ich mit dem Buch dann auch nicht.

Zum Inhalt: Bei "MASH" handelt es sich um eine Satire, in der es um junge Ärzte geht, die in Korea ihren Dienst ableisten müssen. Sie sind eigentlich noch viel zu jung, um mit dieser Verantwortung richtig umgehen zu können: gerade erst haben sie ihre Ausbildung abgeschlossen, vielleicht geheiratet und eine Familie gegründet. Sie haben wenig Erfahrung in ihrem Beruf und wissen erst recht nichts über den Krieg, in den sie hineingeraten.
Hauptpersonen des Romans sind Hawkeye und Duke, zwei Ärzte, die sich in ihrem MASH schnell einen Namen machen. Nicht nur, weil sie schnell den Eindruck erwecken, verrückt zu sein, sondern vor allem, weil sie hervorragende Ärzte sind, die sich wirklich für ihre Patienten einsetzen.
So gibt es zum Beispiel eine Episode in dem Roman, in der die beiden einen koreanischen Jungen operieren müssen, der eine lebensbedrohliche Verletzung erlitten hat. Die beiden Ärzte kennen ihn, weil er ihnen im Krankenhaus immer geholfen hat, bevor er selbst zum Militär musste. Hawkeye schwört, dem Jungen ein Medizinstudium in den Vereinigten Staaten zu ermöglichen, wenn er es schafft, ihn durchzubringen. Und als ihm das wirklich gelingt, greift er zu recht unorthodoxen Mitteln, um das Geld dafür aufzubringen...
Der Roman beginnt mit der Ankunft von Duke und Hawkeye in Korea und endet mit ihrer Rückkehr nach Hause. Gerade das Ende zeigt den Gegensatz dieser beiden Leben sehr deutlich und ist wahrscheinlich das, was ich aus dem Buch am längsten in Erinnerung behalten werde.

Wie mir das Buch gefallen hat: Man kann nicht sagen, dass das Buch nicht interessant ist. Es erzählt auf recht eigentümliche Weise eine gute und irgendwie auch bedeutsame Geschichte. Dennoch ist es mir bis zum Ende irgendwie nur stellenweise gelungen, mich in das Buch einzufühlen. Ich könnte nicht einmal genau sagen, woran es liegt. Irgendwie war es einfach nicht so meins.

8.4.08 12:30
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung