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Gianluca Morozzi: Panik

panik
Panik.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch stammt aus dem Beutezug, den Thore und ich am Samstag vor Ostern in Wilhelmshaven veranstaltet haben. Der "Gedankenflieger" hatte Mängelexemplare... dies ist eines von acht Büchern, das mit uns nach Hause durfte, und nachdem Thore es gelesen hat, wollte ich natürlich nicht so lang warten...

Zum Inhalt: Das Buch erzählt zunächst drei ganz unterschiedliche Geschichten über je eine Person. Die erste dieser Personen ist Aldo Ferro, nach außen hin Barbesitzer, Elvis-Fan und Familienvater - in der zweiten Hälfte seines Lebens absolut sadistischer und psychopathischer Mörder. Ferro hat gerade einen jungen Mann brutal verstümmelt und unter Androhung schlimmster weiterer Gewalttaten in einer Waldhütte zurückgelassen. Er will gerade einige Utensilien dazu holen und steigt in den Fahrstuhl seines Wohnhauses...
Claudia wohnt in demselben Haus. Sie ist im Moment allein, weil ihre Freundin Bea im Ausland zu Filmarbeiten ist. Sie hat einen mehr als furchtbaren und demütigenden Arbeitstag hinter sich, als sie in den Fahrstuhl steigt.
Tomas ist erst sechzehn. Er hat vor, mit seiner großen Liebe Francesca noch heute das Land zu verlassen. Beide haben es mit ihren Familien nicht leicht, wollen weg und neu anfangen. Tomas muss nur noch seine Tasche packen und dann geht es auf zum Bahnhof. Um acht geht sein Zug nach Parma, wo Francesca auf dem Bahnhof auf ihn warten wird. Daran denkt er, als er in den Fahrstuhl steigt.
Kaum ist der Fahrstuhl losgefahren, da bleibt er auch schon stecken. Zunächst versuchen natürlich alle drei, die Nerven zu bewahren und denken, dass man sie in wenigen Minuten retten wird. Doch als langsam klar wird, dass nichts passiert, dass niemand kommt und sie retten wird, eskaliert die Situation langsam aber sicher.
Ferro kann seine psychopathische Seite kaum noch unterdrücken. Brutale Phantasien beherrschen ihn immer mehr. Tomas ist verzweifelt. Er muss einfach den Zug bekommen und Francesca treffen. Was wird sie denken? Und Claudia fürchtet sich immer mehr vor Ferro - nicht zu Unrecht...

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Geschichte des Romans ist meiner Meinung nach an sich nicht schlecht. Sie ist ganz spannend angelegt und man will wirklich wissen, wie es weitergeht. Gestört haben mich die wirklich extremen Gewaltdarstellungen in Bezug auf Aldo Ferro und das, was er getan hat. Auch das Ende war wirklich total enttäuschend und konstruiert. Schade. Deswegen eher mittelmäßig.

9.4.08 15:05
 



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