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Volker Klüpfel & Michael Kobr: Milchgeld

milchgeld
Milchgeld. Kluftingers erster Fall (Piper Boulevard)

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch gehört eigentlich Thore, der es durch eine Wette gegen mich gewonnen hat. Darauf möchte ich nicht näher eingehen , aber jedenfalls landete es so letztes Jahr im September auf meinem Stapel ungelesener Bücher... und wurde nun endlich erlöst.

Zum Inhalt: Eigentlich will Kommissar Kluftinger seinen Montag gerade ganz gemütlich mit einer Riesenportion Kässpatzen, die seine Frau ihm zubereitet, ausklingen lassen, da reißen ihn seine Kollegen aus seinem wohlverdienten Feierabend: eine Leiche ist gefunden worden und Kluftinger soll schnellstens zum Fundort der Leiche kommen.
Der Mord gibt Kluftinger einige Rätsel auf. Philip Wachter ist in seiner eigenen Wohnung mit einer Vorhangsschnur ermordet worden - aber warum? Schnell finden die Beamten heraus, dass Wachter als Lebensmittelchemiker in einer der ortsansässigen Käsereien gearbeitet hat - aber kann es wirklich was damit zu tun haben?
Ehe Kluftinger sich versieht, ist er schon mit Skandalen der Lebensmittelbranche vertrauter, als ihm lieb sein kann. Und was ein "Fooddesigner" ist, will er lieber auch gar nicht erst wissen. Außerdem würde er sich nie die Blöße geben und jemanden fragen, was das Wort vielleicht bedeutet. Ist ja letzten Endes auch egal. Wichtig ist, dass Wachter in der Lebensmittelforschung nicht nur in bahnbrechende Neuerungen verstrickt war, sondern auch in handfeste Skandale, die ihn einmal auch einen sehr lukrativen Job kosteten...
Doch nicht nur damit hat Kommissar Kluftinger zu kämpfen: da er wegen der Mordermittlungen unabkömmlich ist, fährt seine Frau Erika allein in den Urlaub, und er bleibt als Strohwitwer allein zurück. Kochen, waschen, Wecker stellen, alles muss Kluftinger jetzt alleine machen. Das allein ist schon eine Herausforderung. Aber dass seine Frau Erika wirklich von ihm verlangt, dass er sich mit dem Mann ihrer besten Freundin, Dr. Langhammer, zusammentut und mal "schön mit ihm kocht", das schlägt dem Fass den Boden aus. Für Kluftinger wird dieser Abend zur "Wutprobe", ich fand, er war eine der lustigsten Stellen im ganzen Roman...

Wie mir das Buch gefallen hat: Da ich die anderen Kluftinger-Fälle (zumindest 2 und 3) schon kenne, war der Anfang, in dem alle Figuren, die ich schon kannte, vorgestellt werden, etwas lang. Dann aber wurde das Buch super - genau die richtige Mischung aus Krimi und Unterhaltung (wegen des Privatlebens von Kluftinger). Es ist einfach herrlich, seine verschrobenen Ansichten miterleben zu dürfen und zu sehen, wie sich der Langhammer-Kluftinger-Konflikt, der sich ja in den kommenden Fällen noch zuspitzen wird, beginnt. Super!

20.4.08 14:06
 



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