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Sheldon Rusch: Rabenmord

rabenmord
Rabenmord.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dies ist wieder eines der Bücher aus Thores und meiner Ostersünde (acht neue Bücher - immerhin alles Mängelexemplare) vom "Gedankenflieger" in Wilhelmshaven. Der Titel und der Klappentext klangen spannend, also kam das Buch mit zu uns nach Hause.

Zum Inhalt: Elizabeth Taylor Hewitt wird zu einem wahrhaft schaurigen Tatort gerufen: an einen Baum ist ein Schädel genagelt worden - und ein kleines Mädchen, das mit seiner Mutter gerade Urlaub in der Gegend macht, hat diesen grausigen Fund gemacht. Denn der Schädel hängt zwar hoch oben im Baum, und somit außer Sichtweite des Kindes, aber der Mörder hat eine goldene Schnur mit einem kleinen goldenen Käfer dran an dem Schädel befestigt...
Das ganze erinnert Elizabeth an eine Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe, die sie in der Uni gelesen hat. Aber wie war das alles noch mal ganz genau? Da sie sich nicht erinnern kann, beschließt sie, einen Experten zu dem Thema zu Rate zu ziehen: ihren ehemaligen Literaturdozenten, mit dem sie damals sogar eine Affäre hatte, bis ein vermeintlicher Selbstmord einer guten Freundin Elizabeth bis in ihre Grundfesten erschütterte.
Doch kaum entsteht der Kontakt zwischen den beiden wieder, da entflammen auch schon alte Gefühle, auch wenn Elizabeth das gerade eigentlich gar nicht gebrauchen kann. Denn immer mehr Morde geschehen im Zeichen von Edgar Allan Poe - einer grausiger als der andere. Wer die Kurzgeschichten von Poe kennt, weiß, dass der Fantasie kaum Grenzen gesetzt werden.
Ein Merkmal des Romans ist, dass er verschiedene - viele verschiedene - Perspektiven widerspiegelt, kurze Kapitel hat, in denen man immer wieder an einen anderen Ort der Handlung gebracht wird: Opfer, Täter, Ermittler... der Autor lässt keine Sichtweise aus, beobachtet jeden und erhöht die Spannung so nur noch mehr.

Wie mir das Buch gefallen hat: Ein sehr spannender Thriller, fand ich. Zwar habe ich vor etwa einem halben Jahr schon einen Thriller gelesen, in dem ein Mord nach Vorbild von Poe begangen wurde, aber "Rabenmord" war wesentlich spannender. Das "Thriller des Jahres"-Etikett auf dem Cover ist zwar wahrscheinlich zu viel der Ehre (vor allem, weil das Ende schon sehr... unrealistisch ist), aber ein guter und lesenswerter Zeitvertreib war es allemal.

28.4.08 21:15
 



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