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Paul Cleave: Der siebte Tod

der siebte tod
Der siebte Tod

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Na ja, eigentlich kam das Buch zu mir, eines Tages in Hannover in einer der Bahnhofsbuchhandlungen. Wir konnten einfach nicht widerstehen und nahmen dieses Buch (und ein oder zwei oder drei andere) mit nach Hause. "Was soll man an einem so verregneten Wochenende auch machen außer lesen?", meinte die Buchhändlerin verständnisvoll. Hm. Vielleicht... Bücher kaufen?

Zum Inhalt: Für seine Kollegen ist Joe einfach nur eine Putzhilfe. Geistig etwas zurückgeblieben, säubert er jeden Tag das Polizeipräsidium, ohne zu wissen, dass kurz nach seinem Feierabend ein professionelles Reinigungsteam kommt, um wirklich sauberzumachen. Joe ist nur da, weil er eben gut für die Behindertenquote ist. Ein netter, harmloser Mann, mit dem die Beamten gern kurz plaudern und der ihnen Kaffee macht, während sie gerade im Fall des grausamen "Schlächters von Christchurch" ermitteln.
Ohne zu wissen, dass dieser bei ihnen arbeitet. Und ihnen gerade Kaffee gebracht hat. Denn Joe führt ein ausgeklügeltes Doppelleben. Durch seinen Job bei der Polizei weiß er immer genau, was die Beamten vorhaben und vor allem, dass sie ihn nicht im geringsten verdächtigen. Warum auch? Er hinterlässt keine Spuren, keine Zeichen für die Beamten - alles läuft nach seinem Plan.
Bis eines Tages ein weiterer Mord geschieht, der in die Serie seiner Mordfälle eingeordnet wird. Und das, obwohl Joe ihn nicht begangen hat! Irgendjemand versucht, ihm einen Mord anzuhängen, mit dem er nichts zu tun hat! Dieser Gedanke macht Joe sehr wütend, und er beginnt mit seinen eigenen Ermittlungen, um den Mörder zu stellen und mit ihm abzurechnen.
Das Ganze wird ihm dadurch erschwert, dass er immer versuchen muss, seine zwei Leben irgendwie in Einklang zu bringen. Auf der Arbeit hat er eigentlich kaum Schwierigkeiten, nur rückt ihm da jetzt immer Sally - eine Kollegin - auf die Pelle. Sie will ihm eigentlich nur helfen, da sie selbst einen geistig behinderten Bruder hatte, aber Joe denkt, dass sie selbst geistig unterbelichtet ist und dass sie sich in ihn verliebt hat. Sie abzuschütteln ist jedenfalls schwieriger, als er anfangs denkt.
Und dann ist da noch seine - leicht verrückte - Mutter. Sie ist sehr dominant, lässt Joe keine Ruhe. Er selbst ist davon überzeugt, dass er sie abgöttisch liebt - die Frage ist nur, warum er ihr dann immer Rattengift in den Kaffee rührt...

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Handlung des Romans ist nicht immer ganz überraschend bzw. nachvollziehbar. Oft spielt der Zufall eine große Rolle, wenn Zusammenhänge erkannt werden. Dennoch finde ich diesen Thriller sehr spannend, allein dadurch, dass er aus Joes Sicht erzählt wird, und Joe ein Ich-Erzähler ist, dem man nicht immer ganz über den Weg trauen kann. Die seltenen Kapitel in der 3. Person, in denen dann Sally im Mittelpunkt steht, klären dann immer einiges auf.

4.5.08 12:37
 



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