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Eva Thies: Das Rätsel der Borgia

rätsel der borgia
Das Rätsel der Borgia.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Um ehrlich zu sein, ist dies eines der wenigen Bücher, bei denen ich absolut nicht weiß, wie ich zu ihnen gekommen bin. Ich weiß, dass es von irgendeinem Mängelexemplartisch zu mir gekommen ist, aber woher genau... jedenfalls ist es dreimal mit mir umgezogen, bis ich es endlich gelesen habe. Und heute frage ich mich, wie ich so lange damit warten konnte!

Zum Inhalt: Laura de Roseval ist eine Hofdame der französischen Prinzessin Renée, die kurz davor steht, mit dem Herzog von Ferrara verheiratet zu werden - eine Ehe aus rein politischen Gründen, der die kränkliche Prinzessin sich nicht entziehen kann. Um in der Fremde nicht so allein zu sein, wünscht sie sich, dass ihre Hofdamen - zumindest einige - sie nach Italien begleiten. Laura soll eine von ihnen sein, zumal sie italienisch spricht und für die Prinzessin, deren vollstes Vertrauen sie genießt, dolmetschen könnte.
Yves de Bethois, dem Laura bereits versprochen ist, hält von diesem Plan allerdings überhaupt nichts. Er will Laura nicht erst nach ihrer Rückkehr aus Italien heiraten, sondern sofort. Er will nicht mehr warten. Doch sein Antrag, Laura von der Italienreise freizustellen, wird von der Prinzessin abgewiesen, und zu Yves großem Entsetzen ist Laura deswegen keineswegs traurig. Sie scheint sie auf Ferrara zu freuen, verspricht Yves jedoch, ihn nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Dass dies geschehen wird, glaubt sie ganz sicher zu wissen, denn die Karten haben ihr verraten, dass ein Stier ihr Schicksal sein wird - und Yves Sternzeichen ist der Stier.
Die Italiener erreichen nun die Stadt, um die Hochzeit zwischen dem Herzog und der Prinzessin gebührend zu feiern. In all diesen aufregenden Tagen geschieht dann etwas, das Laura nicht für möglich gehalten hätte: sie verliebt sich vom ersten Moment an in den italienischen Botschafter Alessandro Montefalcone. Es ist ihr, als habe sie ihre zweite Hälfte gefunden und sie glaubt, ohne ihn nicht mehr leben zu können. Der Italiener scheint ihre Gefühle auch zu erwidern, aber er weist sie immer wieder barsch ab. Was kann das nur bedeuten?
Doch Laura glaubt, ihr Schicksal plötzlich zu verstehen: der Stier, der ihr prophezeit wurde, ist nicht im Sternzeichen eines Mannes zu finden, sondern in seinem Familienwappen. Denn Alessandro Montefalcone ist ein Borgia. Mit diesem Wissen beginnt für Laura ein gefährlicher Kampf um ihre große Liebe.

Wie mir das Buch gefallen hat: Meine Inhaltsangabe liest sich wie eine Liebesgeschichte und dies wird dem Buch auch gerecht, da Laura und Alessandro als Liebende, die nicht zusammen sein können, im Mittelpunkt stehen. Dennoch ist der Roman zu keinem Zeitpunkt kitschig. Die anderen Handlungsstränge, die sich vorwiegend mit der französischen Prinzessin und einer der anderen Hofdamen beschäftigen, sind ebenfalls sehr spannend, sodass das Buch wirklich viel bietet, nicht zuletzt auch eine Intrige, da Unbekannte darauf aus sind, Alessandro zu töten. Meiner Meinung nach ein sehr guter historischer Roman!

24.5.08 16:51
 



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