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Chris D'Lacey: Feuerträne

feuerträne
Feuerträne

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch ist ein Wetteinsatz. Ich habe verloren, und Thore hat es gewonnen. Jetzt, nachdem er es gelesen hatte, durfte ich es mir "leihen". Und ich war schon sehr gespannt darauf, was mich erwarten würde.

Zum Inhalt: David sucht nach einem günstigen Zimmer zur Miete, als er auf eine Wohnungsanzeige aufmerksam wird, die anders ist als die anderen. Das Zimmer ist nicht teuer, Essen und gewaschene Wäsche sind inklusive, der Mieter soll Kinder und Katzen mögen... und Drachen.
David will sich dieses Zimmer einmal ansehen, und so lernt er Liz Pennykettle und ihre kleine Tochter Lucy kennen. Die beiden sind - und das ist David von Anfang an klar - ein bisschen merkwürdig, aber durchaus liebenswert.
Während Lucy ganz verrückt nach den Eichhörnchen ist, die einst im Garten ihres Hauses lebten, und nun, nachdem die alte Eiche gefällt wurde, in den Bibliotheksgarten umsiedeln mussten, hat Liz eine Töpferwerkstatt, die nur eines produziert, nämlich kleine Drachen.
Und überall im Haus der beiden findet man Drachen. Sie sehen alle ganz verschieden aus, und sind ganz niedlich, aber wenn David Liz und Lucy über sie sprechen hört, dann hat er manchmal das Gefühl, die beiden würden wirklich denken, dass die Drachen lebendig sind.
Überhaupt ist einiges im Haus der Pennykettles merkwürdig. Es gibt keine Heizung, trotzdem ist es immer mollig warm. Und woher kommt dieses "Hrrrr", das ständig zu hören ist? Wo brennt Liz ihre Tondrachen, wenn es nirgendwo in ihrer "Drachenhöhle" genannten Werkstatt einen Töpferofen gibt?
Erst nach und nach kommt David hinter alle Geheimnisse, nicht zuletzt, weil Liz ihm seinen eigenen, besonderen Drachen schenkt. Gadzook ist, so sagt zumindest Lucy, ein "Erzähldrache". Deswegen hat er einen Notizblock und einen Bleistift, auf dem er herumkauen kann. Natürlich kann er nicht wirklich kauen. Oder gar Notizen für David schreiben. Oder doch?

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Geschichte um die Drachen fand ich wunderschön, gerade weil es endlich mal was Anderes ist als die Drachengeschichten, die sonst gerade so den Markt überfluten. "Feuerträne" ist, was das angeht, wirklich etwas Neues. Einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist für mich, dass die Geschichte um die Eichhörnchen einen etwas zu großen Platz einnimmt. Ich hätte mir stattdessen noch die ein oder andere Begegnung mit den besonderen Drachen gewünscht. Alles in allem aber ein sehr schönes Kinderbuch.

25.5.08 12:19
 



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