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Frances Hardinge: Die Herrin der Worte

herrin der worte
Die Herrin der Worte

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Das Buch habe ich letztes Jahr zu Ostern bekommen. Thore und ich waren mal wieder in Wilhelmshavan zum Bücherkaufen in unserem dortigen Lieblingsbuchladen und es fiel mir durch das schöne Cover auf. Thore hat es mir geschenkt, jetzt habe ich es endlich gelesen.

Zum Inhalt: Moscas Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben, und so wächst das kleine Mädchen, das am Tag der Schutzheiligen der Stubenfliegen geboren wird und deswegen zu ihrem ungewöhnlichen Namen kommt (Stubenfliege = Mosca domestica), allein bei seinem Vater auf. Federkiel Mye ist ein Schriftsteller, der zu einer Zeit, in der jedes gedruckte Wort strengster Zensur unterliegt, aus der Hauptstadt flüchten musste, wo seine Bücher verbrannt werden, da sie angeblich volksverhetzendes Gedankengut verbreiten. Bei ihrem Vater lernt das kleine Mädchen lesen und schreiben, obwohl eigentlich nur Jungen dieses Privileg genießen - doch Federkiel hofft, dass seine Tochter ihre Kenntnisse eines Tages nützen werden, wenn sie alt genug ist, die Wahrheit zu verstehen...
Doch eines Tages stirbt Moscas Vater plötzlich und sie muss von nun an bei ihrem Onkel und der Tante leben, die keinen Hehl daraus machen, dass das Mädchen bei ihnen nicht willkommen ist.
Und so schnappt sich Mosca eines Tages den "Sarazenen", eine kampflustige Gans, die ihr einziger Freund ist, und beschließt, aus dem Dorf zu fliehen. Wohin, das weiß sie noch nicht so genau, aber dann hat sie eine Idee: Die Bewohner des Dorfes haben einen Schriftsteller wegen der Verbreitung von Lügen gefangen genommen: wenn sie ihn befreit und er flieht, wird er sie doch sicher zum Dank für seine Rettung mitnehmen... und Mosca kann sich nichts Schöneres vorstellen, denn Wortmeister Clent kennt so viele faszinierende Wörter, die sie zuvor noch nie gehört hat...
Wirklich "schön" wird die Reise der beiden zwar nicht, aber dafür geraten Clent und Mosca schon bald mitten hinein in einen Kampf der verschiedenen Fürsten und Gilden des Landes. Dieser Kampf wird für Mosca mehr als ein Abenteuer - denn sie muss sich entscheiden, worauf es ihr im Leben ankommt...

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Geschichte um Mosca ist spannend und interessant, wie immer, wenn es um Bücher, Zensur und Freiheit geht... . Besonders schön ist an diesem Buch aber die Art, wie erzählt wird. Die Sprache ist sehr dicht und atmosphärisch. Alleine dafür lohnt es sich schon...

29.5.08 19:51
 



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