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Cornelia Funke: Tintenblut

tintenblutTintenblut. Tintenwelt 02

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Vor nicht ganz einer Woche hat Thore mir alle drei Bände der Tintenwelt geschenkt. Nachdem ich sofort an meinem Geburtstag mit dem Lesen des ersten Bandes begonnen hatte, konnte ich den zweiten auch nicht lange warten lassen...

Zum Inhalt: Ein Jahr ist seit Meggies Abenteuer mit den Gestalten der Tintenwelt vergangen. Inzwischen lebt sie mit ihrer Mutter, ihrem Vater und Tante Elinor in deren Haus zusammen. Eine richtig glückliche Familie sind sie geworden, und die einst so eigenbrötlerische Elinor kann sich ein Leben ohne die anderen gar nicht mehr vorstellen.
Doch Meggie hat eine große Sehnsucht (eigentlich zwei, wenn man ihre Sehnsucht nach Farid mitzählt...) - sie möchte unbedingt einmal in die Tintenwelt reisen und sehen, wie es dort wirklich ist. Immer wieder lässt sie sich von ihrer Mutter Geschichte über dieses Land erzählen und Mo, zu dem Meggie eigentlich immer ein ganz besonderes Verhältnis hatte, findet es immer schwerer, nicht mit seiner Tochter zu streiten. Ihr Fernweh in dieses Land, in dem seine Frau zehn Jahre lang gefangen war, ist für ihn nicht nachvollziehbar.
Und dann taucht Farid eines Abends völlig verstört bei Meggie und ihrer Familie auf: Staubfinger hat einen Dichter gefunden, der ihn zurück in die Tintenwelt gelesen hat! Endlich ist sein Wunsch in Erfüllung gegangen, aber Farid, der einst so unabhängig war, will Staubfinger unbedingt folgen. Eigentlich hatte er ja auch geplant, mit ihm zu gehen, doch der Vorleser hat einfach die Worte beim Lesen ausgelassen, die ihm diese Reise möglich gemacht hätten. Nun braucht Farid Meggies Hilfe: er hat das Pergament an sich genommen - und sie soll es ihm vorlesen, damit er Staubfinger folgen kann.
Doch Meggie will Farid nicht einfach so gehen lassen. Außerdem scheint diese Möglichkeit wie gerufen, um selbst endlich in die Tintenwelt gelangen zu können. Sie verändert den Text minimal - und liest Farid und sich hinüber in eine faszinierende Welt.
In ihrer eigentlichen Heimat geht das Leben nun natürlich nicht ganz ruhig weiter seiner Wege: Meggies Eltern sind außer sich vor Sorge um ihre Tochter, denn noch ahnen sie nicht, dass auch sie bald durch die Hände der Bösewichte in die Tintenwelt gelangen werden, um dort eine Aufgabe zu erfüllen...

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich kann nicht sagen, ob das Buch besser war als der erste Band, aber er war auf jeden Fall anders - schon durch den Schauplatz. Die Tintenwelt ist ein ganz besonderer Ort, mal märchenhaft schön, mal sehr düster. Auch in diesem Band fand ich, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist, die Charaktere alle mit ihren Stärken und Schwächen darzustellen und sie somit sehr authentisch wirken zu lassen. Ich bin sehr gespannt auf den dritten Teil...

8.6.08 11:09
 



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