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Plum Sykes: Bergdorf Blondes

bergdorf blondes
Bergdorf Blondes

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Irgendwann habe ich dieses Buch mal auf meinen amazon-Wunschzettel geklickt, als ich mal wieder dort stöberte. Jotty und Frank haben mir dieses Buch nun zum Geburtstag geschenkt.

Zum Inhalt: Moi (so nennt sich die Ich-Erzählerin in ihrem fließenden Französisch selbst), ihres Zeichens halb Engländerin, halb Amerikanerin, lebt und arbeitet in New York für ein Modemagazin. Sie interviewt Starletts und schreibt Artikel über Mode - und das ist auch definitiv eines ihrer Lieblingsthemen.
Glücklicherweise, denn sonst könnte es ihre beste Freundin Julie, die Erbin des Bergdorf-Imperiums, wohl kaum mit ihr aushalten. Julie interessiert sich für nichts, das nicht in der Vogue steht oder stehen könnte. Ihr Leben dreht sich um Kleidung und gesellschaftliche Events, alles Andere ist nebensächlich.
Außer einer Sache, dem "Husband-Hunting". Denn auch wenn Julie nicht heiraten will, einen Verlobten an der Seite zu haben, findet sie sehr stylish (einen Arm hat sie schließlich noch frei, am anderen hängt die Handtasche...). Und so macht sie sich auf die Suche, "Moi" immer treu an ihrer Seite. Die glaubt irgendwann dann auch, ihr Glück mit dem angesagten Fotografen Zach zu haben, der irgendwie aussieht wie Jude Law und der "Moi" anfangs auf Händen trägt - bis er von einem Tag auf den anderen das Interesse an ihr verliert.
Wie soll sie jetzt in New York überleben? Jeder weiß, dass sie verlassen worden ist, die Klatschpresse berichtet davon und alle sind entsetzt. Nur "Moi"s Mutter trägt es mit Fassung, denn sie wollte eigentlich schon immer, dass ihre Tochter nach England zurückkehrt und einen Earl heiratet.
Und so steht die Erzählerin mitten in dem Chaos, das ihr Leben ist, und muss sich nun endlich selbst einmal klar werden, was sie will...

Wie mir das Buch gefallen hat: Eine Satire soll es sein und das blitzt an einigen Stellen durchaus auch durch. Die Autorin selbst lässt von Zeit zu Zeit ihr Wissen über englische Literatur spielen und diese Szenen sind dann auch immer sehr lustig. Die Geschichte darum herum ist nett, aber mehr auch nicht, das Ende hat einen für meinen Geschmack zu konstruierten Überraschungseffekt und auch schon mitten in der Handlung stockt man manchmal und denkt: "Na, das ist aber sehr unwahrscheinlich...". Aber nun gut. Nette Unterhaltung für zwischendurch, mehr nicht.

27.6.08 15:04
 



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