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John Burnside: Die Spur des Teufels

spur des teufels
Die Spur des Teufels

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ende Mai waren Thore und ich in Braunschweig shoppen. Eigentlich mit dem festen Vorsatz, uns keine Bücher zu kaufen. Das hat natürlich nicht ganz geklappt, und eines der Bücher, das bei uns ein neues Zuhause gefunden hat, ist dieses.

Zum Inhalt: Michael Gardiner lebt zusammen mit seiner Frau in einem abgelegenen Haus in dem kleinen englischen Ort Coldhaven. Sein Leben ist voller unverarbeiteter Trauer: seine Eltern sind verstorben und am liebsten hätte er nichts an dem Haus verändert; alle Veränderungen hat seine Frau vorgenommen, doch es hat nicht ausgereicht, um für Michael einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.
Er ist unzufrieden, ohne das in Worte fassen zu können. Seine Frau liebt er schon lange nicht mehr, sie ist ihm gleichgültig, so sehr, dass er ihre Andeutungen, aus denen er herauslesen könnte, dass sie ihn betrügt, überhört oder wirklich einfach nicht aufnimmt. Ihm ist alles egal.
Die Menschen im Ort begegnen ihm und seiner Familie von jeher feindselig, ohne dass Michael bewusst wäre, warum. Für ihn ist Coldhaven ein Ort, den er seine Heimat nennt, den er gleichzeitig auch mit einer Sage verbindet, der zufolge der Teufel hier einst aus dem Meer gestiegen sein soll.
Und dann holt ihn durch eine sehr schlimme Zeitungsmeldung über eine Frau, mit der er vor vielen Jahren zusammen war, plötzlich die Vergangenheit ein. Alle möglichen düsteren Familiengeheimnisse kommen in seinem Bewusstsein zum Vorschein, und gleichzeitig - während Michael auch von sich selbst sagt, dass er verrückt wird - beginnt er Pläne darüber zu fassen, wie er die Tochter seiner Exfreundin vor dem Bösen retten kann...

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Bezeichnung "Thriller" hat das Buch überhaupt nicht verdient. Die Geschichte will auch gar kein Thriller sein. Es ist schwer zu sagen, was genau das Buch ist, wahrscheinlich am ehesten eine Erzählung. Eine Erzählung eines Mannes, in dessen Familie und in dessen Kindheit sich Schlimmes abspielte, das er nie verarbeitet hat. Irgendwie von der Handlung her schlecht einzuschätzen und schwer nachzuerzählen, aber sprachlich auf jeden Fall lesenswert!

1.7.08 18:16
 



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