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William Brodrick: Die sechste Klage

sechste klage
Die sechste Klage

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch hat Thore von meinen Eltern zu Weihnachten bekommen. Obwohl wir beide fanden, dass der Klappentext eigentlich ganz spannend klang, landete das Buch erst einmal auf unserem Stapel ungelesener Bücher – bis wir uns etwa ein halbes Jahr später darauf stürzten.

Zum Inhalt: Während des Zweiten Weltkriegs, als die Deportationen der Juden in Frankreich begonnen, gründete sich in Paris eine Vereinigung junger Menschen, die den Juden helfen wollten. Diese Gruppe der résistance nannte sich „Tafelrunde“, und ihr Ziel war es, vor allem Kindern zu helfen und sie vor der Deportation zu bewahren. Drei Menschen dieser Tafelrunde waren auch schon vorher besonders enge Freunde gewesen: Jacques, Victor und Agnes. Doch ihre Freundschaft endete… zum einen dadurch, dass Jacques und Agnes ein Paar wurden, was Victor schwer zu schaffen machte, und dann dadurch, dass Victor sich offenbar der Kollaboration anschloss und die Tafelrunde verriet…
Heute, Jahrzehnte nach diesen Ereignissen, sucht ein Mann Schutz in einem Kloster: er ist verschiedener Verbrechen, die er während des Zweiten Weltkriegs begangen haben soll, angeklagt, und er sucht Schutz bei den Mönchen. Dort wird diskutiert, ob man so jemandem wirklich Kirchenasyl gewähren sollte und der Prior setzt Pater Anselm, der vor seinem Eintritt ins Kloster Staatsanwalt war, für Ermittlungen im Fall dieses Mannes ein.
Zu diesem Zeitpunkt ahnt niemand, dass viele Mitglieder der Tafelrunde noch leben. Sie haben neue Identitäten, sind vielleicht für tot erklärt worden… und durch einen Zufall kommt es dazu, dass nicht nur Pater Anselm über die Tafelrunde ermittelt: auch Lucy, die Enkelin von Agnes, stellt Ermittlungen über die Vergangenheit an, denn ihre Großmutter liegt im Sterben und will sich mit der Vergangenheit aussöhnen.

Wie mir das Buch gefallen hat: Ein gut zu lesender, spannender Krimi ohne Blutvergießen und so weiter. Die Beschreibungen der Zustände während des Krieges sind natürlich deswegen nicht weniger schockierend – im Gegenteil. Das Buch hat mich überzeugt, die Geschichte war gut konstruiert und hielt immer wieder Überraschungen bereit.

26.7.08 16:25
 



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