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David Ellis: In Gottes Namen

in gottes namen
In Gottes Namen

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Diesen Thriller haben Thore und ich Ende Mai 2008 bei Weltbild in den Schloss Arkaden in Braunschweig gekauft. Eigentlich hatte unsere große und schwere Thalia-Tüte uns schon von weiteren Käufen abhalten sollen, aber wie so oft bei uns führte das eher zu: „Ach, auf ein Buch kommt’s jetzt auch nicht mehr an…“ Das Buch fuhr dann etwa acht Wochen später mit uns in den Urlaub nach Langeoog.

Zum Inhalt: Paul Riley ist ein junger Staatsanwalt, als das Mansbury Massaker in die Schlagzeilen gerät. Sechs junge Frauen sind auf bestialische Weise ermordet und in der Aula eines Colleges „abgelegt“ worden. Die Morde geschahen zeitlich eng nacheinander, aber jede der Frauen starb auf eine andere Art und Weise. Schnell stellt sich heraus, dass der Mörder dabei den Lyrics eines frauenverachtenden und gewaltverherrlichenden Liedes folgte und jede der Frauen so tötete, wie es in dem Lied vorgegeben wurde. Dieses wiederum orientiert sich offenbar an Versen aus der Bibel…
Der Täter wird unglaublich schnell gefasst, weil alle Beweise direkt zu ihm führen. Terry Burgos, der Hausmeister des Colleges, hat alle Mordwaffen in seinem Keller aufbewahrt – und er gesteht die Taten auch, allerdings mit dem Hinweis an den Staatsanwalt, er sei „nicht der Einzige“. Diese Worte verfolgen Paul Riley noch lange…
Und sechzehn Jahre später, als Riley den Fall schon allmählich ad acta gelegt hat, sich eine erfolgreiche Kanzlei aufgebaut hat und immer noch von dem Ruhm seines Erfolgs im Mansbury Massaker profitiert, geschieht ein abscheulicher Mord, der mit der Vergangenheit in Verbindung zu stehen scheint. Nicht nur hat es eine Person getroffen, die damals an dem Fall beteiligt war, nein, auch eine andere Tatsache lässt Paul keine Ruhe: der Mörder hat sich nun die zweite Strophe des Liedes vorgenommen… fieberhafte Ermittlungen beginnen, bei denen Riley seinen „Erfolg“ aus der Vergangenheit mehr als einmal in Frage stellen muss.

Wie mir das Buch gefallen hat: Spannend und kurzweilig zu lesen. Gut an dem Thriller waren sowohl die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, als auch die Perspektivwechsel (einige Kapitel werden von Paul als Ich-Erzähler erzählt). Die Handlung an sich ist ebenfalls sehr spannend, wenn auch zum Teil grausam. Gut konstruierte Verwirrspiele kommen auch nicht zu kurz, auch wenn ich am Ende fand, dass es das ein oder andere weniger auch getan hätte. Insgesamt ein durchaus spannendes Buch, das man im Urlaub zum Zeitvertreib gut lesen kann!

26.7.08 16:35
 



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