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Steven Sidor: Skin River

skin river
Skin River

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: „Hast du das schon gesehen?“, fragte mich Thore bei einem der unzähligen Mängelexemplartische beim „Gedankenflieger“ kurz vor Ostern in Wilhelmshaven. Ich bejahte. In der Hand hatte ich das Buch schon gehabt, der Aufdruck „Thriller“ und der „Bestseller“-Aufkleber hatten meine Aufmerksamkeit schon geweckt. Sicher, ob uns das Buch gefallen würde, waren wir nicht. Aber mitgenommen haben wir es trotzdem. Jetzt war es im Urlaub mit uns auf Langeoog.

Zum Inhalt: Buddy hat in Chicago Ärger gehabt. Seine Weste ist, um es mal so zu sagen, nicht ganz blütenrein. Und er hat sich nicht nur bei der Polizei Feinde gemacht, sondern es sich zu allem Überfluss noch mit dem Gangsterboss „Red“ verscherzt. Das ist gar nicht gut, und deswegen beschließt Buddy abzuhauen und sich in irgendeiner Kleinstadt mitten im Nirgendwo ein neues Leben aufzubauen.
In der Nähe des Flusses Skin River liegt Buddys neue Wahlheimat. Hier eröffnet er ein Lokal, in dem schon bald viele Einheimische ein und ausgehen. Buddy ist – außer bei der Polizei, die von seiner Vergangenheit Wind bekommen hat – recht beliebt und er hat sogar eine Frau gefunden, die an ihm interessiert zu sein scheint.
Doch dann geschieht etwas Unvorhergesehenes: in der Stadt verschwindet ein junges Mädchen: Melissa wollte eigentlich nur schnell eine Pizza holen, als jemand sie überfallen und verschleppt haben muss. Ausgerechnet Buddy findet einen Teil der Leiche des Mädchens, und damit steht für die Polizei sofort fest, dass er irgendwie in die Sache verwickelt ist. Sie müssen ihm das Ganze nur noch beweisen.
Buddy hingegen ist auf der Suche nach dem wahren Täter, denn der scheint wirklich darauf aus zu sein, ihm das Ganze in die Schuhe zu schieben. Außerdem wird er von seiner Vergangenheit eingeholt und muss sich mit seinem kleinen Bruder auseinandersetzen – und dann wird ausgerechnet Margot, das Mädchen, in das Buddy verliebt ist, das nächste Opfer des Verrückten…

Wie mir das Buch gefallen hat: Selten so einen dummen Thriller gelesen. Nach fünfzig Seiten kann man sich denken, wer der Täter ist, nach 140 Seiten wird einem diese Ahnung bestätigt. Für das Verhalten des Mörders kriegt man zwei Gründe (Überraschung, einer davon ist, dass er eine ganz schlimme Kindheit hatte!) genannt, die für sich genommen schon klischeehaft genug wären, zu zweit aber irgendwie gar nicht mehr passen. Interessant ist auch, dass der Mörder am Anfang sprachlich einwandfreie Drohbriefe schreiben kann, in sein Geständnis am Ende dann aber so viele Fehler eingebaut sind, dass ich Wörter zum Teil dreimal lesen musste, um sie zu verstehen. Viele Handlungsstränge verlaufen im Sande, sowieso ist ein großer Teil der Handlung vollkommen unzusammenhängend. Einfach nicht gut. So ein „No-Go“, dass wir es gleich im Urlaub dem Bücherregal des Ferienhauses gespendet haben und es nicht wieder mit nach Hause nehmen. Zeitverschwendung!

26.7.08 16:50
 



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