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Shirley MacLaine: Der Jakobsweg

jakobsweg
Der Jakobsweg: Eine spirituelle Reise

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch hat mir meine Mutter im Mai 2008 geliehen, als wir uns über ihre bevorstehende Pilgerreise auf dem Jakobsweg unterhalten haben. Dies ist das Buch, das Hape Kerkeling zu seiner Pilgertour inspirierte, und es machte mich neugierig. Auch dieses Buch wurde zur Urlaubslektüre 2008 auf Langeoog.

Zum Inhalt: In diesem autobiographischen Buch erzählt Shirley MacLaine von ihrer Reise auf dem Jakobsweg. Sie entschied sich, ähnlich wie auch Hape Kerkeling, ganz plötzlich dazu, sich diese Auszeit zu nehmen und die Reise anzutreten. Da sie schon immer sehr an spirituellen Erfahrungen interessiert war, glaubte sie, dass der Jakobsweg ihr viele Antworten geben könnte, die ihr das Leben erleichtern würden.
MacLaines Freunde waren zum Teil begeistert von der Idee und unterstützten sie. Eine ihrer Freundinnen, Kathleen, war zu diesem Zeitpunkt bereits schwer an Krebs erkrankt und hatte das Gefühl, schon bald zu ihrem bereits verstorbenen Ehemann Ken „gerufen“ zu werden. Sie wollte dennoch auf den Ausgang der Reise ihrer Freundin warten. Eine andere Freundin MacLaines, namens Anna, begleitete sie in den ersten Tagen auf dem Jakobsweg. Diese Zeit war für Shirley MacLaine vor allem eine Phase, in der sie mit sich ins Reine kommen musste, Schmerz und Angst akzeptieren und überwinden lernte.
Im Laufe ihrer Reise lernte sie nicht nur viele verschiedene Menschen kennen, floh vor der Presse und sah viele Orte Spaniens, nein, sie lernte auch vieles über sich selbst und hatte das Gefühl, zu einem ihr innewohnenden Schutzgeist zu sprechen, der immer dann präsent war, wenn sie über Fragen des Lebens sinnierte. Schließlich fand Shirley MacLaine nicht nur den Weg nach Santiago de Compostella, sondern auch einen inneren Weg zu sich selbst, ihren vergangenen Leben und dem Anbeginn der Zeit.

Wie mir das Buch gefallen hat: Am Anfang fand ich das Buch sehr interessant. Es beginnt wie ein Reisetagebuch und ließ sich gut lesen. Auch MacLaines erste „Erfahrungen“ mit ihren früheren Leben fand ich noch interessant zu lesen. Dieser Teil des Buches ist durchaus lesenswert. Zwischendurch wurde es für meinen persönlichen Geschmack dann aber zu esoterisch. MacLaine findet durch Mediation Antworten darauf, wie das menschliche Leben entstand und sich entwickelte – und auch wenn es mir nicht zusteht, ihre Erfahrungen anzuzweifeln, war mir das Buch an der Stelle viel zu spirituell. Chakras und Auras (Auren?) sind einfach nicht so mein Fall. Drei von fünf Sternen.

26.7.08 16:57
 



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