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Nicci French: Der falsche Freund

der falsche freund
Der falsche Freund: Roman

Nicci French: Der falsche Freund

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Nachdem ich von „Losing You“ von Nicci French ja nicht vollkommen begeistert war, legte Katja mir nahe, es dennoch ein weiteres Mal mit Nicci French zu versuchen. Als wir während unseres total verregneten Urlaubs auf Langeoog sahen, dass es bei „Ihr Platz“ Mängelexemplare namhafter Autoren gab, kauften wir erstmals in einer Drogerie Bücher – und es war auch dieses Buch von Nicci French dabei, das sofort einen Platz in unserer Buchsammlung eingeräumt bekam.

Zum Inhalt: Miranda lernt Brendan kennen, als sie mit einigen Freunden zum Eislaufen geht. Er ist mit von der Partie, äußerst charmant und witzig – und Miranda verliebt sich in ihn. Doch schon nach wenigen Tagen wird ihr die Beziehung zu ihm zu eng: Brendan lässt sich mit ihrem Ersatzschlüssel einfach in ihre Wohnung herein, macht es sich dort gemütlich, als wohne er bei ihr – und liest einfach so Mirandas Tagebuch, um „sie besser kennen lernen zu können“. Miranda ist außer sich vor Wut, macht mit Brendan Schluss und hofft, dass sie ihn nie wieder sehen muss.
Doch natürlich kommt es anders. Schon kurze Zeit später stellt Mirandas Schwester Kerry ihr ihren neuen Freund vor: es ist Brendan. Und der hat offenbar ganz andere Geschichten über seine Zeit mit Miranda – und vor allem über die Trennung – auf Lager. Kerry glaubt ihm und nicht ihrer Schwester, und so ist es auch mit allen anderen Mitgliedern von Mirandas Familie. Jeder hält Miranda für verletzt und eifersüchtig – immer wieder versuchen ihre Eltern, ihr zuzureden, sich doch netter Brendan gegenüber zu verhalten – doch eigentlich will Miranda nur alle warnen. Denn nichts an Brendan ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Er scheint über seine Vergangenheit zu lügen, spielt allen nur etwas vor, er droht Miranda ohne dass es jemand mitbekommt und somit auch, ohne dass sie etwas dagegen unternehmen kann. Mirandas Angst vor Brendan wächst, aber sie kann nichts gegen ihn ausrichten. Selbst dann, als sich die Situationen zuspitzen und schreckliche Dinge passieren, glaubt man ihr. Nicht einmal die Polizei oder ihre beste Freundin scheinen auf ihrer Seite zu stehen. Miranda weiß nicht, was sie tun soll – und ist geschockt als sie erfährt, dass Brendan ihrer Schwester einen Heiratsantrag gemacht hat… es scheint einfach kein Entkommen zu geben.

Wie mir das Buch gefallen hat: Der Klappentext erinnert an „Der Feind in meinem Bett“ oder „Schrei in der Nacht“ von Mary Higgins Clark. Das Buch war nicht schlecht, las sich recht gut und war stellenweise durchaus spannend. „Schrei in der Nacht“ ist bei relativ ähnlicher Handlung noch ein bisschen besser, weshalb ich diesem Buch vier von fünf Sternen geben würde. Insgesamt ist die Geschichte jedoch wirklich gut, glaubwürdig, spannend und beängstigend. Das Ende ist zudem wirklich gut, weil es einiges offen lässt und doch zugleich einen guten Abschluss der Geschichte bietet.

26.7.08 17:05
 



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