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Petra Hammesfahr - Meineid

meineid
Meineid

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Auch dieses Buch gehörte zum Inventar unseres Ferienhauses auf Langeoog. Da ich ein totaler Fan von Petra Hammesfahr bin und „Meineid“ noch nicht kannte, habe ich es mir auch gleich geschnappt und in kurzer Zeit gelesen. Ihre Bücher kann man einfach nicht aus der Hand legen.

Zum Inhalt: Tess und Greta sind ab dem zweiten Schultag Freundinnen. Die beiden Mädchen sitzen nebeneinander und kommen gleich gut miteinander aus. Beide kommen sie aus Familien, in denen das Geld knapp bemessen ist, aber für Tess geben ihre Eltern das letzte Hemd. Greta muss sich alles verdienen und sich und ihren Eltern ständig beweisen, dass sie etwas wert ist. Bei Tess muss Greta das nicht, und so nimmt sie es in Kauf, dass Tess öfter mal Geschichten erzählt, die nicht ganz stimmen. Tess macht das Leben einfach immer spannender.
Als die beiden erwachsen sind, lernt Great während ihres Studiums Niklas kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und scheinen das perfekte Paar zu sein: beide sind ehrgeizig, wollen es als Anwälte zu etwas bringen, haben dieselben Ideale. Sie haben große Pläne: wollen zusammenziehen und heiraten. Und dann verändert sich von einem Tag auf den anderen einfach alles: Niklas lernt Tess kennen. Und obwohl sie kaum ein Wort mit ihm redet und ihm keinerlei Hoffnungen macht, verliebt er sich in sie und trennt sich von Greta. Diese Trennung wird sich schließlich als der Anfang vom Ende entpuppen.
Denn auch wenn Niklas es schon bald bereut, dass Greta nicht mehr fester Bestandteil seines Lebens ist, Greta ist zu stolz. Sie will Niklas nicht zurück, Greta hat andere Pläne…
Der Roman beginnt auf der Beerdigung von Tess. Niklas sitzt in der Kirche und mustert die Anwesenden. Er stellt fest, dass viele Leute gekommen sind. Tess war sehr beliebt. Und das einzige, wovon es in der Kirche noch mehr gibt als Menschen und Blumen, das sind die Lügen. Um den Tod der Freundin ranken sich so viele Unwahrheiten, Rätsel, Lügen und Geschichten, dass Niklas das erst einmal für sich ordnen muss. Hätte er sich damals nicht von Greta getrennt, hätte sie Jan nicht kennen gelernt. Wäre Jan nicht in das Leben von Greta getreten, wäre sicher vieles anders gelaufen. Oder alles?

Wie mir das Buch gefallen hat: Nicht das beste Buch von Petra Hammesfahr, aber auf jeden Fall ein sehr gutes. Die Geschichte ist spannend, traurig, aufwühlend, mitreißend… zwischendurch weiß man selbst nicht mehr, was man glauben soll. Inwieweit man sich auf den Erzähler verlassen kann. Um den Tod von Tess ranken sich wirklich viele Geschichten, in die man mit hineingezogen wird. Wie immer bei Petra Hammesfahr gibt es keinen Helden, keinen fehlerfreien Menschen. Und genau das macht die Geschichte so gut.

27.7.08 15:47
 



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