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Kai Meyer: Hex

hex
Hex: Unheimlicher Roman

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Man ist einfach nirgendwo sicher vor den Verlockungen eines Buches. Nicht einmal dann, wenn man an einer Autobahnraststätte bei Bremen eigentlich einfach nur ein Mittagessen, eine Cola light und ein Eis haben will. Stellen die einfach hinter die Eistruhe ein paar Bücher! Tsss... Aber ich bin dieses Mal fast nicht Schuld, Thore hat diese Bücher zuerst entdeckt und ich habe mir dann nur der Gerechtigkeit halber auch eines ausgesucht...

Zum Inhalt: Im Jahre 1561 sinf über Nürnberg plötzlich merkwürdige Lichterscheinungen zu sehen. Zuerst glauben die Leute, dass die Sonne zweimal am Tag aufgegangen ist, doch schnell wird ihnen klar, dass es das nicht sein kann. Ist es vielleicht doch der Teufel persönlich, der ihre Stadt heimsucht? Die besorgten Bürger versuchen zu vertuschen, was geschehen ist, und lassen alle Beweise verschwinden - inklusive der Menschen, die zu viel von der Wahrheit gesehen haben. Und so findet sich ein alter Priester nicht nur mit vielen Leichen, sondern auch mit einer geheimnisvollen Lichtkugel eingemauert in der Burg wieder...
In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts treten die Erscheinungen plötzlich wieder auf. Dies ruft das "Hex" auf den Plan, eine geheime Gruppe von Agenten, die sich mit Fällen, die auf übersinnlichen Phänomenen beruhen, beschäftigt. Eine der Agentinnen ist Sina, die einst Polizistin war, aber nach einem traumatischen Erlebnis einen anderen Aufgabenbereich für sich gesucht hat. Noch immer verfolgen sie Erscheinungen - und Sina ist der festen Überzeugung, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die sich nicht so einfach erklären lassen.
Deshalb ist es eigentlich auch kein Wunder, dass Zacharias, der Chef der Abteilung, sie nach Grönland schickt, um mehr über die mysteriösen "Lichtscheiben" in Erfahrung zu bringen. Komisch ist nur, dass der Agent, der sie begleiten soll, ausgerechnet Max von Posen ist, der sich bisher nie sonderlich in einem Fall engagiert hat.
In Grönland müssen Max und Sina schnell feststellen, dass sie es mit einem großen Fall zu tun haben, bei dem einige Leute sehr daran interessiert scheinen, die Wahrheit unter Verschluss zu halten. Und auch die beiden Agenten selbst geraten in größte Gefahr.

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich fand das Buch eher mittelmäßig, muss ich sagen. Die Idee ist super und ich habe mir ein bisschen was "Akte-X-mäßiges" davon versprochen, aber so war es dann irgendwie doch nicht. Die Geschichte um Sinas Vergangenheit scheint am Anfang total wichtig zu sein, fällt aber später mit einer irgendwie lahmen Lösung dann einfach weg. Auch sind einige der Elemente des Romans irgendwie merkwürdig; ich hab mich zum Beispiel gefragt, ob es unheimlich sein sollte, dass der Tumor, den der Archivar Karel mit sich herumschleppt, sprechen kann. Ich fand das eher... ich möchte nicht sagen: lustig, aber gruslig war das definitiv nicht.
Insgesamt fand ich, dass viele tolle Ideen in dem Buch stecken, die Geschichte aber insgesamt etwas unausgegoren ist.

29.7.08 23:26
 



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