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Sam Savage: Firmin - Ein Rattenleben

firmin - ein rattenleben
Firmin - Ein Rattenleben

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Eine typische Situation bei Thalia. Thore: "Hast du das schon gesehen?" Er hält mir ein Buch hin, ich lese den Klappentext, tu so, als müsste ich überlegen, und wenig später schleppe ich es zur Kasse. So auch mal wieder gestern geschehen, mit diesem und drei anderen Büchern.

Zum Inhalt: Firmin ist das dreizehnte Rattenkind in seiner Familie, und weil er dummerweise auch das schwächste und kleinste ist, bekommt er fast nie etwas zu trinken, wenn seine Mutter ihre Kinder säugt. Voller Verzweiflung beginnt Firmin, sich in seinem Zuhause nach etwas Essbarem umzusehen, und dabei stößt er auf Bücher. Das Papier ist durchaus nicht so bekömmlich, wie Firmin sich das vorgestellt hat, doch als er erst einmal raus hat, dass nicht nur jedes Buch anders schmeckt, sondern auch, dass in jedem Buch etwas Anderes steht, beschließt er, seine Lesefähigkeiten zu verbessern.
Und so liest sich Firmin durch alle Bücher, die er finden kann. Da er zu seinem Glück in einer Buchhandlung wohnt, gibt es immer genug Nachschub. Nach und nach lernt Firmin, zwischen Literatur und Sachtexten zu unterscheiden und er identifiziert sich mehr und mehr mit seinen literarischen Helden.
Daraus entsteht Firmins Wunsch, mit Menschen kommunizieren zu können. Eigentlich möchte Firmin keine Ratte sein. Er wäre lieber ein Mensch. In dem Kino, das er manchmal besucht, wenn der Buchladen geschlossen hat, hat er Fred Astair gesehen und er wünscht sich, so zu sein wie er. Doch da das nicht geht, muss er irgendwie einen anderen Weg finden, mit Menschen zu kommunizieren. Vor allem Norman, der Buchhändler, scheint Firmin ein Seelengefährte zu sein. Wie schön wäre es, sich mit ihm über Literatur austauschen zu können! Also setzt Firmin alles daran, sprechen zu lernen, doch das ist gar nicht so leicht...

Wie mir das Buch gefallen hat: Firmins Geschichte ist mittelgut. Die Idee ist originell, aber die Umsetzung war nicht immer mein Fall. Der Schwerpunkt liegt eher darauf, dass der Autor unter Beweis stellen will, wie klug Firmin ist. Die Sprache ist blumig und enthält recht viele Anspielungen auf bekannte Bücher, was ganz unterhaltsam ist. Die Handlung hingegen ist schnell erzählt und eher - nun ja, mittelgut.

16.8.08 20:26
 



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