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Michael Baden & Linda Kenney: Skalpell N° 5

skalpell no. 5
Skalpell N° 5

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Wie das so ist, man bekommt das Buch bei amazon empfohlen, guckt sich kurz den Klappentext an, denkt: "passt!", und schon ist das Ding auf den Wunschzettel geklickt. Als wir am Freitag bei Thalia waren, sah ich die frisch gedruckte Taschenbuchausgabe. Kurzer Check: Cover verspricht Spannung (ist doof, mach ich aber so), Klappentext klingt immer noch gut, alles klar, ab nach Hause.

Zum Inhalt: Jake ist Gerichtsmediziner - erfolgreich und unbestechlich, er nimmt seine Arbeit sehr ernst, sie hat oberste Priorität in seinem Leben. Eines Tages wird er von seinem Ziehvater Pete Harrigan, der ebenfalls Gerichtsmedizinier ist, an einen Tatort gerufen: an einer Stelle, an der vor Jahren einmal eine psychiatrische Klinik stand, soll ein Einkaufszentrum errichtet werden. Doch nun sind die Bauarbeiter auf vier Skelette gestoßen und die Ermittlungen setzen ein: wer sind diese vier? Warum wurden ihre Leichen an dieser Stelle verscharrt?
Noch bevor die Ermittlungen richtig losgehen können, passiert etwas Schreckliches. Pete, der an Krebs erkrankt war, stirbt überraschend, und kurz darauf wird in sein Haus eingebrochen. Jake ist entsetzt, denn es deutet nun nicht nur alles darauf hin, dass der Einbruch etwas mit dem grausigen Fund zu tun hat, sondern auch darauf, dass Pete nicht an Krebs gestorben ist, sondern umgebracht wurde.
Und dann taucht eine Frau auf, die sagt, Pete habe sie angerufen, um mit ihr über ihren Vater zu sprechen. Vierzig Jahre lang hat die Frau auf ein Lebenszeichen von ihrem Vater gewartet, der einfach von einem Tag auf den anderen verschwand, als sie noch ein kleines Mädchen war. Jake ist schon nicht mehr erstaunt, als er erfährt, dass Pete eines der Skelette als Überreste dieses Mannes identifiziert hat. Es scheint, als habe die psychiatrische Klinik einen Mord vertuscht und die Frau braucht einen Anwalt, um ihren Vater zu rächen. Doch sie hat kein Geld...
da kommt Jake auf die Idee, Manny einzuschalten. Diese junge Anwältin vertritt oft Klienten, die wenig oder kein Geld haben, denn ihr geht es nur um die Gerechtigkeit. Eigentlich wollte er Manny nicht unbedingt wiedersehen, doch im Zuge der Ermittlungen zu diesem mysteriösen Fall kommen die beiden sich immer näher...

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Krimihandlung ist einwandfrei, leider aber nicht zentral in diesem Buch. Immer mehr drängt sich die Liebesgeschichte zwischen der überengagierten Fashion-Victim-Anwältin zu dem verschrobenen Gerichtsmediziner in den Vordergrund. Hauptgrund der gemeinsamen Ermittlungen ist, dass sie aneinander interessiert sind. Außerdem haben die Autoren ihrem Hund Mycroft hier ein Denkmal gesetzt: Manny hat einen Pudel selbigen Namens, der nur Evian trinkt und bei schlechtem Wetter Pullover trägt. Obwohl ich eigentlich gern was über Ermittler erfahre, war ich hier eher genervt, weil es zu viel war. Da der deutsche Titel des Buches eh schon so Quatsch ist (Bezug zum Buch?), hätte man beim Heyne-Verlag lieber ein bunteres Cover auswählen sollen und einen Titel á la "Gerichtsmediziner küsst man nicht", da hätte man eher gewusst, was für ein Buch man sich anschafft...

17.8.08 19:06
 



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