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Annelies Schwarz: Meine Oma lebt in Afrika

meine oma lebt in afrika
Meine Oma lebt in Afrika

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Als mein Vater noch bei einem Schulbuchverlag gearbeitet hat, hatte er immer viele Kinderbücher im Regal stehen. Dieses hatte er doppelt und so bekam ich es geschenkt. Als ich dieses Jahr empört festgestellt habe, dass mein Vater sein Buch nicht mehr hat, wurde es Zeit, dass ich meins mal lese.

Zum Inhalt: Erics Vater ist Afrikaner, seine Mutter ist Deutsche. In der Schule in Deutschland ist Eric deswegen immer anders als die anderen Kinder, weil seine Haut dunkler ist. Nur bei der Oma seines besten Freundes Florian ist es egal, dass er anders aussieht, denn bei Oma Grete ist er einfach ein zweites Enkelkind.
Für Eric und Florian ist klar, dass sie eines Tages auch mal Erics Oma kennen lernen wollen. Aber das ist gar nicht so einfach, denn Ghana ist weit weg und der Flug dorthin ist teuer. Aber dann entscheidet Erics Papa irgendwann, dass sie in seine Heimat reisen werden. Und zu Erics großer Freude darf Florian mit.
Toll haben sie sich Afrika vorgestellt! Aber dann ist es anfangs gar nicht so toll, wie die Jungen geglaubt hatten. Es ist schrecklich heiß, stickig und schwül. Erics Oma lebt in einem Haus ohne Fenster, nicht einmal einen Kühlschrank hat sie und die Wände sich nicht gestrichen. Am ersten Tag holt sich Florian in der afrikanischen Sonne gleich einen schlimmen Sonnenbrand.
Doch im Laufe ihres Urlaubs lernen Eric und Flo dann doch noch andere Seiten von Afrika kennen: das Leben der Leute im Dorf, wie die Kinder dort aufwachsen; sie bekommen mit, dass ein Gewitter dort viel gefährlicher ist als in Deutschland, und sie lernen den Regenwald kennen.
Und dann sind da noch Aba und John Kwame, Kinder in ihrem Alter. Eric und Florian finden neue Freunde und stellen fest, dass es in mancherlei Hinsicht egal ist, ob man Afrikaner oder Deutscher ist.

Wie mir das Buch gefallen hat: Ein schönes, niedliches Kinderbuch. Das Thema "Fremdsein" kommt vor, aber der pädagogische Zeigefinger ist zum Glück nicht omnipräsent. Ich fand die Geschichte schön, wenn auch so ein kleines Bisschen eine Handlung fehlt. Insgesamt aber durchaus lesenswert.

24.8.08 19:32
 



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