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Frank Schätzing: Tod und Teufel

tod und teufel
Tod und Teufel

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Mal wieder eine unserer unzähligen Wetten gegen Thore verloren und er durfte sich ein Buch aussuchen. Da er gerade "Der Schwarm" von Schätzing ausgelesen hatte, wünschte er sich dieses Buch. Gekauft haben wir es in der kleinen Dorfbuchhandlung in Gebhardshagen. Gelesen habe ich es erst jetzt - begonnen auf der Klassenfahrt in St. Andreasberg.

Zum Inhalt: Jacop der Fuchs trägt seinen Beinamen nicht nur wegen seines feuerroten Haares, das weithin sichtbar durch die Stadt leuchtet. Nein, er muss auch die Eigenschaften eines Fuchses haben, um zu überleben: Schnell und schlau muss er sich verhalten, denn Jacop ist ein Dieb und auf den Märkten Kölns deswegen nicht gerade ein gern gesehener Besucher.
Als Jacop eines Tages durch die Straßen der Stadt streift und auf dem Weg zu seinem Schlafplatz ist, wird er plötzlich Zeuge eines Mordes: er sieht eine Gestalt, die den Dombaumeister vom Gerüst stößt und dann verschwindet. Der Dombaumeister selbst schafft es gerade noch, Jacop etwas zuzuflüstern, bevor er stirbt und Jacop, der Angst hat, dass man ihn mit dem Tod des Mannes in Verbindung bringen könnte, verschwindet.
Überrascht muss Jacop kurz darauf feststellen, dass in der Stadt Gerüchte gestreut werden, dass der Tod des Dombaumeisters ein Unfall gewesen sei. Ausgerechnet zwei Mönche wollen gesehen haben, wie Gerhard strauchelte und vom Gerüst auf den Boden fiel. Das ist ausgeschlossen - und Jacop weiß das. Er vertraut sein Wissen seinem besten Freund und seiner Geliebten an - wenige Stunden später sind die beiden tot.
Jetzt beginnt Jacop endlich zu ahnen, dass er in Gefahr ist und irgendetwas unternehmen muss: denn eines ist vollkommen klar: der Mörder wird keine Ruhe geben, bis er ihn nicht zur Strecke gebracht hat. Er weiß einfach zu viel. - Zumindest denken das Jacops Verfolger. Sie sind vor allem deswegen besorgt, weil sie nicht wissen, was die letzten Worte waren, die Gerhard Jacop zugeflüstert hat.
Jacop selbst kommt in seiner Flucht das Glück zur Hilfe, als er die Färbertochter Richmodis kennen lernt. Sie und ihr Onkel gewähren ihm Unterschlupf und stellen sich im Kampf gegen die Unbekannten sogar an seine Seite. Niemandvon ihnen ahnt zu diesem Zeitpunkt, wie mächtig Jacops Feinde sind...

Wie mir das Buch gefallen hat: Insgesamt ein durchaus guter und lesenswerter historischer Roman, wenn auch - und das muss ich schon sagen - er einige Längen hat. Vor allem im Mittelteil hatte ich manchmal das Gefühl, dass nur geredet, aber NICHTS unternommen wird. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Dennoch insgesamt gute Charaktere, die authentisch wirken, ein spannender Kriminalfall und - ganz wichtig - ein überzeugender Schluss.

7.9.08 09:27
 



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