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Aldous Huxley: Brave New World

brave new world
Cornelsen Senior English Library - Fiction: Brave New World. Ab 11. Schuljahr: Textheft

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Diesen Roman habe ich in der elften Klasse (damals freiwillig) bereits gelesen, aber umhauen konnte er mich nicht. Ich behielt über die Jahre allerdings einiges in Erinnerung - immerhin, oder? Doch als ich ihn jetzt wieder lesen musste, schob ich das Ganze bis zur letzten Sekunde auf.

Zum Inhalt: Die Welt hat sich verändert. Jeder Mensch weiß genau, wohin er gehört. Das Kastensystem der "schönen neuen Welt" gibt jedem Menschen, ob nun dummem Epsilon oder klugen Alpha einen Platz und eine Aufgabe in der Welt. Schon wenn die genetisch zusammengesetzten Säuglinge noch in in ihren Babybettchen liegen (man stellt Menschen wie in einer Fabrik her, da die natürliche Elternschaft als unhygienisch und zu riskant angesehen wird), bekommen sie Nachrichten zu hören, die ihnen unterbewusst klarmachen, was sie vom Leben denken sollen. Die Unterschiede zwischen den Kasten werden als ganz natürlich hingenommen - man kennt es nicht anders.
Auch der Wunsch danach, hin und wieder allein zu sein, wurde "abgeschafft". Die Menschen sind darauf konditioniert, immer in Gesellschaft sein zu wollen. Sie halten nichts von längerfristigen Bindungen, in der neuen Welt gibt es keinen Platz für Gefühle, Familien, Liebe.
Einer, der sich damit überhaupt nicht anfreunden kann, ist Bernard Marx. Er gilt schon lange als Exzentriker, weil er Stille mag und gern allein ist. Außerdem scheint er, was besonders verwerflich ist, am liebsten nur mit einer Frau zusammen sein zu wollen! - Doch gerade die Tatsache, dass er anders ist, macht ihn für Lenina interessant. Und deswegen nimmt sie seine Einladung an, die sie zu einem Reservat führen soll, in dem die Wilden leben, nach altem Brauch.
Dieser Besuch verändert nicht nur Leninas, sondern auch Bernards Leben für immer, denn im Reservat lernen die beiden Linda kennen, die einst Teil ihrer Welt war, durch unglückliche (?) Umstände aber nun dort lebt - und Mutter geworden ist! Ihr Sohn, John, möchte nun die Welt kennen lernen, von der seine Mutter ihm schon so viel erzählt hat...

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich bin selbst erstaunt darüber, aber das Buch hat mir dann doch ganz gut gefallen. Es war interessant zu lesen, zumal einige Zukunftsvisionen Huxleys tatsächlich eingetroffen sind (computeranimierte Filme...) und auch das System der Gesellschaft regt einen sehr zum Nachdenken an. Ein Buch, vor dem man nicht zurückschrecken muss, nur weil alle sagen, dass es "schwer" ist.

16.9.08 06:26
 



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