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Stieg Larsson: Verblendung

verblendung
Verblendung: Roman

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ewig schon wollte ich dieses Buch lesen, nach dem alle so verrückt waren. Schon im Urlaub war ich immer wieder drauf und dran, es zu kaufen, ließ es dann aber sein. Doch dann, wie es so kommen muss, man schlendert arglos durch Thalia, ist schon fast wieder draußen, da sagt einem die Verkäuferin, dieses Buch sei das beste, das sie seit Jahren gelesen habe. Sie habe die Nacht durchgemacht um weiterzulesen.
Alles klar. Auf zur Kasse - das ist meins!

Zum Inhalt: Mikael Blomqvist hat ein Problem: er, eigentlich ein sehr seriöser Journalist, der zusammen mit seiner Freundin und deren Mann (ja, genau so funktioniert diese Kombi...) eine kleine Zeitschrift herausgibt. Millenium ist vielleicht nicht die größte Zeitung ihrer Art, doch Mikaels Herz hängt natürlich daran.
Leider gerät Mikael durch einen Artikel, dessen Quelle er nicht nennen kann, ins Visier eines Unternehmers, der gar keinen Spaß versteht, wenn sein Konzern und auch er selbst in den Medien negativ dargestellt wird. Plötzlich findet sich Mikael vor Gericht wieder - und er verliert den Prozess. Ihm steht eine Gefängnisstrafe bevor und sein Ruf scheint ruiniert.
Doch da bittet ihn der Konzernchef Henrik Vanger um Hilfe. Der alte Mann, der ein großes schwedisches Unternehmen leitet, hat ein privates Anliegen, das ihn seit Jahren beschäftigt. Vor vielen, vielen Jahren ist seine Nichte Harriet spurlos verschwunden und Vanger vermutet, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Das Brisante daran ist, dass für die Tat nur Mitglieder der eigenen Familie in Frage kommen...
Mikael scheint der Fall hoffnungslos, aber dennoch interessant, und er beginnt, in der Geschichte der Familie Vanger herumzuwühlen. Dabei stößt er auf viele Geheimnisse, die besser im Verborgenen geblieben wären. Einige Familienmitglieder sind wahrhaftig keine sympathischen Zeitgenossen.
Doch in einem Kriminalfall, der in den sechziger Jahren geschehen ist, jetzt zu ermitteln und etwas ans Licht zu befördern, das etwas ganz Neues bringt und vielleicht bei der Suche nach Harriets Mörder weiterhilft, das erscheint Mikael zunächst fast unmöglich. Doch dann stößt er mehr oder weniger durch einen Zufall auf Informationen, die vor ihm so noch keiner hatte. Und das ist für ihn nicht gerade ungefährlich...

Wie mir das Buch gefallen hat: Ein so hochgejubeltes Buch zu lesen, ist natürlich immer eine Gefahr, weil man so hohe Erwartungen hat. Der Anfang konnte mich nicht unbedingt überzeugen, doch von Seite zu Seite wurde es spannender und ich musste unbedingt erfahren, wer der Täter ist... ein richtig guter Thriller, der von mir vier von fünf Sternen bekommt.



~ Dies war meine 250. Rezension in meinem Blog! ~
25.9.08 17:31
 



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