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John Harwood: Ruf ins Jenseits

ruf ins jenseits
Ruf ins Jenseits

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch rief bei Lehmann's in Hannover ganz laut meinen Namen. Ich musste hin, den Klappentext lesen und nach diesem und der ersten Seite war ich eigentlich schon überzeugt - dieses Buch musste ich haben. Und deswegen gab ich ihm ein neues Zuhause.

Zum Inhalt: Constance Langton hat eine sehr schlimme Zeit hinter sich. In ihrer Familie, in der sie sie immer wie eine Außenstehende gefühlt hat und stets in dem Gedanken lebte, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Eltern sei, gibt es einen Trauerfall: Alma, Constances kleine Schwester, stirbt, und ihr Tod stürzt die Mutter in eine tiefe, nicht enden wollende Depression. Könnte sie ihr Kind doch noch ein einziges Mal im Arm halten. Könnte sie doch nur ganz sicher sein, dass es ihrem kleinen Mädchen gut geht, dass es den Himmel wirklich gibt und dass es ein Wiedersehen mit Alma in der Zukunft geben wird!
Constance sieht keinen anderen Ausweg mehr, als sich ungewöhnlicher Mittel zu bedienen: sie sucht spiritistische Gruppierungen auf und hofft, ihrer Mutter mit einer Séance aus der Trauer helfen zu können. - Dabei ist ihr durchaus jedes Mittel recht; die junge Frau glaubt selbst nicht unbedingt an die Echtheit dieser Erscheinungen, aber ihr geht es auch nur darum, dass ihre Mutter sich hinterher besser fühlt.
Nachdem Constances Mutter bei einer Séance tatsächlich vorgegaukelt wird, dass sie Alma wiedersieht, nimmt sich die Frau das Leben, um bei ihrer Tochter sein zu können.
Ausgerechnet dieses zweite tragische Ereignis zieht eine ungewöhnliche weitere Geschichte nach sich. Plötzlich wird Constance von einem Anwalt aufgespürt, der ihr sagt, sie habe ein altes Herrenhaus geerbt. - Dies ist allerdings nicht unbedingt nur Grund zur Freude, denn auf dem alten Gebäude scheint ein Fluch zu liegen... und eine unheimliche Familiengeschichte hat dort ihren Lauf genommen.
Immer weiter wird Constance in das Leben der ehemaligen Herrin des Hauses verstrickt - und immer wieder muss sie sich der Frage stellen, ob sie an das Übernatürliche glaubt oder nicht.

Wie mir das Buch gefallen hat: Irgendwie ein unbefriedigendes Buch. Es beginnt sehr spannend, die Geschichte um die verstorbene Schwester Constances ist recht interessant, traurig, schlüssig. Dann geht es mit der Geschichte um Wraxford Hall los und irgendwie verliert sich der rote Faden. Hat die ehemalige Hausherrin nun Visionen oder ist sie einfach verrückt? - Die Geschichte wird von verschiedenen Figuren erzählt, aber vom Stil her kann man das gar nicht unterscheiden. Die spannende Romanidee wird immer wieder durch langweilige Erzählungen unterbrochen und das nervt manchmal. Auch das Ende ist sehr merkwürdig... insgesamt noch drei Sterne, weil Idee (und die Umsetzung in Teilen) gelungen ist.

4.10.08 22:32
 



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