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Richard Laymon: Der Keller

der keller
Der Keller: 3 Romane in einem Band

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich sehe Thore und mich noch vor dem Buch bei Thalia stehen und überlegen. Mal wieder schönen Horrorschund lesen, warum nicht? Von dem Autor hatten wir beide noch nie gehört, aber da Empfehlungen von Stephen King und Dean Koontz auf dem Buch standen, dachten wir, es könne nichts schief gehen. Ein echter Anfängerfehler.

Zum Inhalt: Eigentlich sind es drei Romane in einem Band. Sie hängen aber durch das Horrorhaus sowie einige Charaktere, die in jedem Band mitspielen, zusammen.
1. "Im Keller": Der erste Band ist schon ziemlich schrottig. Eine Frau und ihr Kind fliehen vor dem pädophilen Exmann der Frau, der einst auch das Kind missbrauchte, quer durch die Staaten. In Malcasa Point müssen sie sich wegen einer Autopanne länger aufhalten - dort steht das legendäre Horrorhaus, in dem eine Bestie ihr Unwesen treiben soll, die Menschen anfällt, vergewaltigt und dann tötet. An diesem reizenden Ort lernen die beiden dann zwei Männer kennen, Larry und Jud. Beide sind gekommen, um mit der Bestie abzurechnen. Doch diese scheint übermenschliche Kräfte zu haben und die Männer sind ihr nicht gewachsen. Und plötzlich taucht Donnas Exmann in Malcasa auf...
2. "Das Horrorhaus": Ein Jahr nach den Vorfällen im Horrorhaus kommt Tyler mit ihrer Freundin Nora nach Malcasa. Sie will eigentlich ihren Exfreund wiedersehen, doch sie weiß nicht, dass dieser vor kurzem der Bestie im Horrorhaus zum Opfer fiel. Zum Glück muss Tyler nicht lange um Dan trauern, denn sie lernt einen neuen Mann kennen (Überraschung) und hat so viel Sex mit ihm, dass sie gar keine Zeit mehr hat, an den Ex zu denken. Doch an die Bestie aus dem Horrorhaus hätte sie besser gedacht...
3. "Mitternachtstour": Mehr als zehn Jahre später ist das Horrorhaus immer noch die Touristenattraktion. Es gibt zahlreiche Filme und Bücher über die Bestie, aber eigentlich gehen alle davon aus, dass es seit den achtziger Jahren keine Bestie mehr gibt, da die letzten ihrer Art damals umgebracht wurden. Doch die Leute wissen nicht, dass eines der Monster immer noch da draußen ist. Eines hat überlebt...

Meine Meinung: Schund. Und zwar schlechter Schund. So überzogen schlecht, dass es nie gruslig wurde. Lächerliche Charaktere, billige Handlung. Die Frauen reißen sich eigentlich eh immer nur die Klamotten vom Leib, haben wippende Brüste und wollen Sex. Die Männer sind so klischeehaft schwanzgesteuert, dass man sich fragen muss, warum Laymon überhaupt noch eine andere Handlung einbaut. Blutige Gewaltszenen mit umherfliegenden Gehirnstückchen gibt es auch. Sex and Crime. Noch was? Nö. Und das ist auf 1200 Seiten schon ein bisschen zu wenig. Ein dummes und schlechtes Buch. Geld- und Zeitverschwendung.

12.10.08 23:10
 



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