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Stieg Larsson: Vergebung

vergebung
Vergebung

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Eine meiner liebsten Kolleginnen hatte das Buch schon gelesen und schwärmte davon. Gemein. Obwohl ich eigentlich auf das Taschenbuch warten wollte, konnte ich der Versuchung (haha, klingt wie einer der Larsson Titel: Vergebung, Verdammnis, Verblendung, ...) nicht widerstehen.

Zum Inhalt: Gerade noch rechtzeitig hat Mikael Blomkvist Lisbeth Salander gefunden. Nun liegt sie im Krankenhaus und hat eine Schusswunde im Kopf. Zu ihrem Glück gerät sie an einen Arzt, der alles daran setzt, ihr Leben zu retten - und wenn man die ersten beiden Bände gelesen hat, wundert man sich auch nicht wirklich, dass Lisbeth Salander das Ganze mehr oder weniger unbeschadet übersteht und schon bald auf dem Wege der Besserung ist.
Doch Lisbeth ahnt nicht, dass außerhalb des Gefängnisses die Hölle los ist. Die Presse hat ihre Schauergeschichten über sie nur noch verstärkt und die Sektion der SiPo tut alles, um die Tochter Zalatschenkos unglaubwürdig und verrückt dastehen zu lassen.
Doch Lisbeth hat immer noch Freunde, die bereit sind, alles für sie zu geben. Mikael Blomkvist und die Zeitschrift Millenium arbeiten fieberhaft an der Story, die Lisbeths Unschuld entlarven soll. Noch unterliegt alles der allerstrengsten Geheimhaltung und niemand darf davon erfahren - doch das ist gar nicht so einfach, denn Blomkvist wird ebenfalls überwacht und muss sich vorsehen...
Und er weiß nicht, dass Erika Berger sich bei einer anderen Zeitung beworben und die Stelle als Chefredakteurin auch bekommen hat. Millenium muss plötzlich ohne sie klarkommen - und auch zwischen Mikael und Erika schleicht sich fast unmerklich eine Distanz ein...
Alles in allem gibt es in diesem Roman sehr viele Handlungsstränge, die ineinander fließen und sich irgendwann wieder entwirren - spätestens zum Showdown der Trilogie.

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich fand das Buch sehr gut, es hat mir sehr gefallen, auch wenn ich Mikael Blomkvist einfach nicht leiden kann. Diese Figur ist mir einfach zu positiv dargestellt, zu liebevoll geht der Autor über die Schwächen der Figur hinweg.
Wie auch immer. Dennoch ein spannender Abschluss für die Trilogie. Vor allem die Gerichtsverhandlung - so hätte ich noch sehr lange weiterlesen können...

13.11.08 21:47
 



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