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John Ajvide Lindqvist: So ruhet in Frieden

so ruhet in frieden
So ruhet in Frieden

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich schon sehr sehnsüchtig erwartet, da ich ja zu den paar Menschen gehöre, die auch den Erstling von Lindqvist sehr gut fanden. Also habe ich diesen Roman kurz nach seinem Erscheinen in Hannoverbei Lehmanns gekauft.

Zum Inhalt: Ein merkwürdiges Sirren liegt in der Luft, unerträgliche Hitze über Stockholm. Die Menschen haben Kopfschmerzen, werden schnell ungeduldig, sehnen sich nach einem Ende dieser Situation. Die Elektrizität beginnt, verrückt zu spielen. Plötzlich kann man kein Gerät mehr abschalten. Alle Lampen brennen, Fernseher laufen, selbst die Herdplatten gehen nicht mehr aus. Die Stecker zu ziehen erweist sich als ebenso unmöglich...
Und während die Menschen schon glauben, dass das mit Abstand das merkwürdigste ist, das sie je erlebt haben, geschieht noch etwas viel Ungeheuerlicheres.
David ist einer der Menschen, die es zuerst mitbekommen. Gerade ist er in die Gerichtsmedizin gefahren, um sich der schlimmsten Situation seines Lebens zu stellen: er soll die Leiche seiner geliebten Frau Eva identifizieren, die einen tödlichen Autounfall hatte.
Und dann passiert es. Als David bei Eva ist, beginnt sie plötzlich, sich zu bewegen. Wie kann das sein, wo man ihr doch so eindeutig ansieht, dass sie nicht mehr lebt?
Auf einmal erwachen Stockholms Tote wieder zum Leben. Jeder Mensch, der weniger als zwei Wochen tot ist, kehrt zurück. Schrecklich sehen die Leichen der Menschen aus, die versuchen, sich zu befreien. Doch böse scheinen sie nicht zu sein. Was ist dran an den Mythen über lebende Tote - über Zombies?
Während die Geschehnisse für die einen die Sensationsmeldung schlechthin ist, schöpfen Angehörige kürzlich verstorbener Menschen wieder Hoffnung. Nicht nur David hofft, dass sein Schmerz um Eva durch ihre Rückkehr gelindert werden kann, auch der Journalist Gustav Mahler sehnt sich nach einer Auferstehung seines Enkelkindes.
Eine Reihe unglaublicher und unheimlicher Geschehnisse nimmt ihren Lauf.

Wie mir das Buch gefallen hat: Unheimlich schwer zu sagen, finde ich. Beim Lesen merkt man auf jeden Fall schon, dass man hier einen Roman vor sich hat, den viele Menschen nicht mögen werden. Ein bisschen Trash muss man schon mögen und auf die Bezeichnung "Thriller" sollte man vielleicht auch nicht hereinfallen, denn das trifft es nun absolut nicht.
Irgendwie - zumindest für mich - hat das Buch aber was. Es ist keine hirnlose Geschichte über Zombies, die Stockholm heimsuchen, auch wenn man zugeben muss, dass das Buch seine Zombie-Trash-Momente hat. Andererseits porträtiert es Menschen, die hoffen, dem Tod ein Schnippchen geschlagen zu haben und die alles in Kauf nehmen, um mit ihren Liebsten zusammen zu sein. Also ich fand's irgendwie gut. Ich habe bisher kein Buch gelesen, mit dem man dieses vergleichen könnte und ich bleibe ein Lindqvist-Fan.

15.11.08 13:31
 



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