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Cecilia Ahern: A Place Called Here

a place called here
A Place Called Here.

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch von Cecilia Ahern habe ich irgendwann mal auf meine Wunschliste gesetzt, weil mir “PS, I Love You” ganz gut gefallen hat. Geschenkt bekommen habe ich es dann auch nicht allzu lange danach, nämlich Weihnachten 2008, von meiner Schwester Sibylle.

Zum Inhalt: Sandy Shortt ist nicht das, was ihr Name vermuten lässt. Ihre Haare sind dunkel, sie selbst weit davon entfernt, „short“ zu sein. Dies macht ihr oft Probleme und die ein oder andere Bemerkung darüber hat sie auch einfach schon zu oft gehört. Aber das ist nicht das Besondere an Sandy. Besonders an ihr ist ihr Beruf – der in ihrem Fall wirklich eher eine Berufung ist: Sandy hat eine Agentur, die nach vermissten Personen sucht. Und Sandy ist gut in ihrem Job. Sehr gut und oftmals besser als die Polizei.
Was sicherlich daran liegt, dass Sandy davon besessen ist, alles wiederzufinden, was einmal verloren gegangen ist. Jede verlorene Socke bereitet ihr Kopfzerbrechen, sie kann nicht mit dem Gedanken umgehen, dass manche Dinge einfach spurlos verschwinden.
Und so hat Sandy nicht nur jedes ihrer Besitztümer mit einem Namensschild versehen, nein, sie fahndet manchmal so fieberhaft nach Dingen, dass man sie tagelang nicht zu Gesicht bekommt. Ihre Eltern und ihr Freund Gregory haben sich daran gewöhnt, doch als Sandy nicht zu einem Treffen auftaucht, bei dem sie einem Mann helfen wollte, seinen verschwundenen Bruder ausfindig zu machen, macht dieser sich auf die Suche nach ihr. Denn für Jack ist Sandy die letzte Hoffnung, seinen Bruder Donal wiederzufinden, der vor mehr als einem Jahr verschwunden ist.
Und Sandy selbst… findet sich ganz plötzlich an dem Ort wieder, an dem alle verschwundenen Dinge und Menschen landen. Einem Ort namens „Here“. Sandy ist überwältigt, fasziniert – und der Ort macht ihr auch etwas Angst. Zwar ist es unglaublich schön, einige Menschen wiederzusehen, für deren Angehörige sie gearbeitet oder über die sie etwas im Fernsehen gesehen hat, doch so schön „Here“ auch ist, die Menschen verbindet eines: die Sehnsucht, eines Tages wieder nach Hause gelangen zu können. Doch dies scheint nicht zu funktionieren. Und wie soll Sandy jemals wieder zurückkommen?

Wie mir das Buch gefallen hat: Das war mal ein ganz anderes Ahern-Buch, denn es war vordergründig keine Liebesgeschichte mit Tränen, Irrungen und Wirrungen, sondern eine sehr märchenhafte Erzählung über verschwundene Menschen und die Suche nach ihnen. Der Ort „Here“ hat vielleicht für Menschen, die ihre Angehörigen verloren haben, etwas Tröstliches, auch wenn ich finde, dass das Ganze durchaus auch ein bisschen was Unheimliches hat… Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, vor allem auch, dass es zwei Erzählebenen gab: einmal Sandy und ihre Geschichte in „Here“ und einmal Jack, der in der Wirklichkeit auf der Suche nach ihr ist. Man kann das Buch mit einem Adjektiv beschreiben: schön.

3.1.09 19:43
 



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