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Charlaine Harris: Dead Until Dark

dead until dark
Dead Until Dark (Southern Vampire Mysteries)

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Beim Stöbern im BücherTreff bin ich auf die Sookie-Stackhouse-Reihe aufmerksam geworden und wenig später auch auf die Tatsache, dass es alle sieben Bände der Reihe in einem Schuber gibt… den ich mir natürlich gleich zu Weihnachten wünschen musste. Meine Eltern haben mir diesen Wunsch erfüllt und den ersten Band der Reihe habe ich gleich in den Silvesterurlaub mitgenommen.

Zum Inhalt: Sookie Stackhouse ist eigentlich eine ganz normale Kellnerin in einem kleinen Laden mit einem netten Chef, mehr oder weniger netten Kollegen und mehr oder weniger interessanten Gästen. Sookie lebt bei ihrer Großmutter, seitdem ihre Eltern gestorben sind, und hat ein nicht unkompliziertes, insgesamt aber ganz gutes Verhältnis zu ihrem Bruder Jason. Sie sieht gut aus, ist aber trotzdem Single.
So weit klingt das nach einer recht normalen jungen Frau, doch mit Sookie stimmt etwas nicht, und jeder im Ort weiß das. „Crazy Sookie“ kann nämlich Gedanken lesen. Sehr unfreiwillig zwar, aber so ist es. Es erfordert höchste Konzentration für sie, es nicht zu machen. Und es macht sie durchaus von Zeit zu Zeit einsam, denn sich mit einem Mann zu treffen, dessen Gedanken sie lesen kann, ist nicht gerade einfach und entspannend.
Und dann lernt Sookie Bill kennen, der sie von der ersten Minute an fasziniert. Seine Gedanken kann sie nicht lesen, doch das ist nicht das Einzige, das bei ihm anders ist als bei anderen… denn Bill ist ein Vampir. Zwar ist es mittlerweile gesellschaftlich anerkannt, dass es Vampire gibt, doch trotzdem hat diese Bevölkerungsgruppe einiges auszustehen, vor allem, was Vorurteile betrifft. Als dann noch ein Mord geschieht, haben es die Behörden sofort auf Bill abgesehen – und auf die anderen Vampire, die sich gerade in der Stadt aufhalten. Deren Verhalten trägt auch nicht gerade dazu bei, Vorurteile abzubauen… sie sind sehr gewalttätig und lassen die Menschen immer wieder spüren, dass sie ihnen nicht nur körperlich, sondern auch durch mentale Fähigkeiten weit überlegen sind.
Eigentlich hat Sookie die Männer und Frauen, die sich mit Vampiren abgeben und sich ihnen gegenüber groupiehaft und bewundernd verhalten, immer eher belächelt. Und als „fang-banger“ will sie auch auf keinen Fall gelten. Doch was soll sie tun, nun, da sie sch in Bill verliebt hat? – Und so nimmt die komplizierte Liebesgeschichte der beiden ihren Lauf.
Und als wäre das alles nicht schon genug, folgen auf den ersten Mord noch weitere – und alle scheinen irgendwie etwas mit Vampiren zu tun zu haben. Ist auch Sookie in Gefahr?

Wie mir das Buch gefallen hat: Zuerst plätscherte die Geschichte ein bisschen vor sich hin, und man muss auch sagen, dass es doch einige Parallelen zu „Twilight“ von Stephenie Meyer gibt (auch wenn ich nicht weiß, welche Geschichte zuerst da war), was besonders dann auffällt, wenn man hinter das Geheimnis von Sookies Chef Sam kommt. Davon mal abgesehen, fand ich das Buch ganz unterhaltsam, und hoffe, dass man in den kommenden Bänden auch noch mehr darüber erfährt, wie es dazu kam, dass die Vampire auf einmal ganz normal mit den Menschen zusammenleben, denn das kam hier wirklich zu kurz und hat mich anfangs sehr irritiert. Gutes, leichtes Lesefutter.

3.1.09 19:47
 



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