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Steve Mosby: Der 50/50-Killer

der 50/50 killer
Der 50 / 50-Killer

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich ging im Thalia so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn... Goethe hätte wahrscheinlich NIE was bei Thalia gekauft, aber wer weiß... jedenfalls wollten Thore und ich letzte Woche keine Bücher kaufen, aber mal wieder war die Sucht stärker als der Verstand.

Zum Inhalt: Zwei Jahre ist es her, dass der 50/50-Killer zugeschlagen hat und dass ein Detective aus Mercers Team sein Leben geben musste. Mercer hat diesen Vorfall nie überwunden. Nun scheint es, dass der Killer wieder zugeschlagen hat. Und dass Mercer nun endlich seine persönliche Rechnung mit dem Killer begleichen kann.
Der Killer schnappt sich Paare und treibt mit ihnen ein grausames Spiel. Getrennt voneinander, aber in Hörweite, werden sie gefoltert und stehen die ganze Zeit vor der Wahl: Entweder, sie opfern ihr Leben für ihren Partner, oder dieser stirbt. In jedem Fall wird die Liebe des Paares zerstört, und genau das ist es, worauf der Mörder, der sich hinter einer Teufelsmaske verbirgt, es abgesehen hat.
Die Polizei wird auf ihn aufmerksam, weil der Mörder Kevin Simpson umbringt, den Inhaber einer IT-Firma. Simpson hatte eine Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin, die aber eigentlich noch in einer anderen Beziehung steckt und die ihren Freund mit Simpson betrogen hat. Simpson verrät seine Liebe zu ihr nicht... und das Tonband von seinem Tod führt die Ermittler auf die verzweifelte Suche nach einem Paar, von dem sie nur die Vornamen kennen: Jodie und Scott. Aus Erfahrung mit dem Killer wissen die Beamten, dass er seine Opfer eine ganze Nacht bis zum Tagesanbruch festhält und erst dann einen von ihnen umbringt. Sie haben also nur wenig Zeit, das Paar ausfindig zu machen...
Und in diesem Team ist nicht nur Mercer vorbelastet. Auch Mark, das neue Teammitglied, ist auf eine Weise voreingenommen. Er fühlt sich schuldig am Tod seiner Freundin Lise und gerade deswegen nehmen ihn die Morde an Liebenden, die einander verraten sollen, besonders mit. Doch eigentlich ist für eine Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit keine Zeit, denn der Morgen naht unaufhaltsam...

Wie mir das Buch gefallen hat: Es verspricht spannend zu werden, aber dann... bis etwa Seite 100 hat mich das Buch gefesselt, dann fiel die Spanung ab. Das Trauma Mercers hat mich nicht sonderlich interessiert, zumal wenn das so wichtig gewesen wäre, schon mal Mercers Perspektive interessant gewesen wär. Aber gut. Man hätte viel mehr aus dieser Idee machen können - als am Ende der Täter gestellt wird, hat der Autor dies mit einer so schrecklichen, schlechten Szene gemacht, dass ich mich allein deswegen total geärgert habe... geht gar nicht. Insgesamt ein mittelguter Thriller. Nichts, was man únbedingt gelesen haben muss.

14.2.09 16:10
 



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