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Adèle Geras: Liebesgewitter

liebesgewitter
Liebesgewitter

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Eigentlich wollte ich mir gar kein Buch kaufen (wie oft beginne ich eigentlich meine Rezensionen genau mit diesem Satz?), aber natürlich konnte ich dem Buch bei Thalia in Braunschweig einfach nicht widerstehen, als es Anfang des Jahres dort nach mir rief.

Zum Inhalt: Nach der schmerzhaften Scheidung von Cal, dem Vater ihrer inzwischen achtjährigen Tochter Isis, hatte Zannah eigentlich die Hoffnung aufgegeben, dass sie noch einmal das große Glück finden würde. Doch dann trat Adrian in ihr Leben. Er ist alles, was Zannah sich je erträumt hat: gutaussehend, liebevoll, zuvorkommend - und nicht gerade unvermögend, auch wenn sie nicht gern zugibt, dass ihr das durchaus auch gefällt.
Als Adrian und Zannah beginnen, ihre Traumhochzeit zu planen, die in ganz großem Stil gefeiert werden soll, kommen sie natürlich nicht umhin, auch ihre Familien miteinander bekannt zu machen. Zannahs Eltern, Bob und Joss, gehen ganz unvoreingenommen und interessiert an die Sache heran. Beide sind froh, dass Zannah wieder glücklich ist, und gespannt auf die neue Schwiegerfamilie.
Maureen, Adrians Mutter, beäugt die Familie ihrer zukünftigen Schwiegertochter äußerst kritisch, denn sie ist sich noch nicht ganz sicher, ob ihr Sohn auch wirklich die richtige Wahl getroffen hat. Als reiche Ehefrau, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat, als über ihren gesellschaftlichen Status und Zierkissen nachzudenken, ist es ihr natürlich überaus wichtig, dass die neue Familie auch zu ihr passt.
Das erste gemeinsame Essen verläuft trotzdem zunächst recht harmonisch - bis Adrians Stiefvater Graham von der Arbeit aus dem Krankenhaus zurückkehrt. Kreidebleich steht Joss vom Tisch auf und lässt sich mit der Ausrede, sie habe plötzlich starke Migräne, von ihrem Mann nach Hause fahren. Was steckt hinter diesem Aufbruch? Woher kennen Joss und Graham einander?
Doch nicht nur die beiden haben mit ihren Gefühlen zu kämpfen. Emily, Zannahs kleine Schwester, tut alles, um Cal auf sich aufmerksam zu machen. Er muss doch endlich auch sehen, wie gut sie zueinander passen würden! Und Cal wiederum macht sich Sorgen darüber, ob es seiner Tochter Isis bei Adrian auch gut geht. Doch er ist sich nicht sicher, ob seine Zweifel etwas mit der Eifersucht zu tun haben, die ihn seit neuestem heimsucht...

Wie mir das Buch gefallen hat: Für mich war "Liebesgewitter" ein Roman mit Höhen und Tiefen. Ganz gut geschrieben und stellenweise äußerst interessant und spannend zu lesen. Immer wieder fragte man sich, wie es weitergehen würde - leider nimmt die Autorin oft den einfachsten und klischeebeladensten Weg. Die Figuren an sich finde ich vollkommen unspektakulär. Sie sind einfach so klischeebesetzt. Die reiche, böse Schwiegermutter, die unverstandene Dichterin, die kleine Schwester im Schatten ihrer großen Schwester, der reiche, aber leider nicht kinderliebe Bankier... da hätte man mehr draus machen können. Das Ende ist mir auch zu rosarot geraten, zu vieles löst sich in Wohlgefallen auf. Mittelgut.

15.3.09 15:51
 



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