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Theodor Storm: Der Schimmelreiter

der schimmelreiter
Der Schimmelreiter

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Diese Novelle hatte ich, das muss ich zu meiner Schande gestehen, bisher noch nicht gelesen. Als nun im Büchertreff die Klassiker-Leserunde zu diesem Buch anstand, habe ich die Gelegenheit genutzt, diese Wissenslücke zu schließen.

Zum Inhalt: Ein Mann muss in einer stürmischen Nacht auf dem Deich entlangreiten. Das Meer schäumt und schlägt gegen den Deich – und dann taucht plötzlich ein geheimnisvoller und unheimlicher Reiter auf einem Schimmel auf. Eine gespenstische Erscheinung. Als der Mann später in einem Wirtshaus einkehrt, erkundigt er sich nach dem Schimmelreiter und bekommt folgende Geschichte erzählt:
Hauke Haien ist als Kind ein Einzelgänger. Die Arbeit seines Vaters interessiert ihn nicht sonderlich, aber schon früh entdeckt Hauke seine Faszination für den Deich, der sein Heimatdorf vor den Fluten beschützen soll. Immer wieder, das weiß Hauke, brechen die Deiche und das Meer bringt Not und Verzweiflung zu den Menschen. Hauke aber, der ein erstaunliches Talent für Mathematik hat, erkennt, dass man sicherere Deiche bauen könnte, wenn diese flacher wären und das Meer so besser abfingen.
Doch um diese Ideen umsetzen zu können, müsste Hauke Deichgraf sein – und zunächst ist er nur dessen Knecht. Doch der alte Deichgraf merkt schnell, dass man Hauke nicht unterschätzen sollte, und wenn er seine Rechnungen durchgeht, holt er sich von dem Jungen immer öfter Hilfe.
So lernt Hauke auch Elke, die Tochter des Deichgrafen, kennen. Diese ist im Dorf ein begehrtes Mädchen, doch sie lässt jeden abblitzen. Ausgerechnet der schüchterne und eigenbrötlerische Hauke scheint es ihr jedoch angetan zu haben.
Nach dem Tod des alten Deichgrafen sieht Hauke seine Chance gekommen, seine Kindheitsträume umzusetzen. Doch das ist nicht so einfach, denn im Dorf gibt es viele Stimmen gegen ihn – allen voran Ole Peters, der ebenfalls Knecht beim alten Deichgrafen war und der sich Chancen auf diese Stelle (und auf Elke) ausgerechnet hatte. Aber Hauke gibt nicht auf, denn er will sich selbst und allen anderen zeigen, was in ihm steckt. Und er ist nun nicht länger allein, denn er hat Elke an seiner Seite…

Wie mir das Buch gefallen hat: Mir hat diese Novelle sehr gut gefallen. Die Geschichte ist toll erzählt, sehr interessant und die Charaktere haben mich beeindruckt. Gerade Hauke Haien ist eine Figur, die ich sehr faszinierend finde. Auch die tosende Nordsee hat mir sehr gefallen. Alles in allem sicher nicht mein letztes Buch von Theodor Storm.

22.3.09 21:12
 



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