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Elizabeth Kostova: Der Historiker

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Der Historiker

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: "Der Historiker" ist ja eines der Bücher, über die man immer und von allen Seiten nur Gutes hört. Mit dieser Einleitung würde ich gern begründen, warum ich am 22. Dezember in Hannover bei Zweitausendeins nicht standhaft bleiben konnte, als ich die gebundene Ausgabe für 6,99€ bekommen konnte...

Zum Inhalt: Die Erzählerin des Romans ist noch ein Kind, als sie das erste Mal auf die Legende Draculas stößt. Ihre Mutter kennt sie nicht; immer ist sie bei ihrem Vater gewesen, einem Historiker, der sein Kind zwischenzeitlich auch von der Schule befreit um es mit auf Reisen in weit entfernte Länder zu nehmen.
Eigentlich stößt das Mädchen durch einen Zufall auf die Arbeit des Vaters an der Dracula-Legende, doch da Paul weiß, dass seine Nachforschungen sehr gefährlich sind und dass es jederzeit dazu kommen kann, dass ihm etwas zustößt und seine Tochter auf sich gestellt ist, beginnt er langsam und zunächst zaghaft damit, ihr zu berichten, wie es dazu kam, dass er sich mit dem historischen Dracula beschäftigte.
Eines Tages arbeitete Paul in der Universitätsbibliothek, als ihm plötzlich bei seinen Sachen ein kleines Buch auffiel. Er öffnete es und es schlug sich automatisch in der Mitte auf, wo ein Druck eines Drachen abgebildet war. Obgleich ihn das Buch sehr faszinierte, dachte Paul zunächst nicht daran, es einfach mitzunehmen... doch dieses Buch schien nun zu ihm zu gehören. In der Bibliothek kannte man es jedenfalls nicht, und andere Studenten konnten auch nicht die Besitzer sein.
Nach einigem Zögern beschloss Paul, diese merkwürdige Geschichte seinem Doktorvater, Professor Rossi, anzuvertrauen, und durch ihn bemerkt er, dass es etwas mit dem Buch auf sich haben muss, das sie bisher nicht verstehen können. Auch Rossi kam eines Tages wie durch einen Zufall an genauso ein Buch... und seitdem ist er immer wieder gefährlichen Situationen ausgesetzt gewesen und hat oftmals das Gefühl gehabt, dass er beschattet wird.
Kurz darauf verschwand Professor Rossi spurlos. Paul, der seinen Professor wie einen Freund ansah, beschloss, sich auf die Suche nach ihm zu machen. Er war sicher, dass Rossis Verschwinden etwas mit Dracula zu tun hatte...
Und während Paul seiner Tochter diese Geschichte erzählt, verschwindet er ebenfalls plötzlich. Das Mädchen bleibt mit einem Stapel Briefe, die die Geschichte des Vaters erzählen, zurück. Doch Pauls Tochter ist ihm ähnlich - sie macht sich auf die Suche nach ihrem Vater...

Wie mir das Buch gefallen hat: Dieses Buch ist großartig. Es ist unterhaltsam, spannend, historisch ganz sicher gut recherchiert (was ich nicht weiß, aber wovon ich ausgehe) und zuweilen ist es sehr gruselig. Toll fand ich die beiden zusammenhängenden Geschichten um Paul und seine Tochter, später erzählen auch noch andere Figuren von ihren Erlebnissen. Es ist ein Roman, den man gar nicht so leicht in ein Genre stecken kann, aber auf jeden Fall einer von denen, die man nicht wieder vergisst, wenn man sie einmal gelesen hat!

3.4.09 07:53
 



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