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Matthew Skelton: Endymion Spring - Die Macht des geheimen Buches

endymion spring
Endymion Spring: Die Macht des geheimen Buches

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Auf meinem Wunschzettel steht es schon, seitdem es erschienen ist. Gekauft habe ich es mir dann endlich am Samstag vor Ostern 2009 in Wilhelmshaven bei Thalia. Und dann habe ich den Rest des Nachmittags mit diesem Buch auf der Terrasse verbracht.

Zum Inhalt: Dieser Roman enthält zwei Handlungsstränge. Der erste beschäftigt sich mit Endymion Spring, einem stummen Jungen, der in Mainz als Taschendieb versucht hat, über die Runden zu kommen, bis er dabei von Johannes Gutenberg ertappt wurden. Bei diesem lernt Endymion nun die Kunst des Buchdruckens – bis eines Abends Johann Fust in der Werkstatt Gutenbergs auftaucht, ein offenbar sehr böser Mann, in dessen Besitz sich ein sehr kostbares Pergament befindet, das magische Kräfte zu haben scheint, Kräfte, die auf keinen Fall in Fusts Besitz bleiben dürfen…
Über fünfhundert Jahre später stößt der zwölfjährige Blake in einer Oxforder Universitätsbibliothek plötzlich auf ein merkwürdiges Buch: es hat leere Seiten, aber das Papier scheint irgendwie lebendig zu sein… und auf einer Seite zeigen sich plötzlich Buchstaben, die ein Rätsel ergeben, das Blake nur zu gern lösen möchte. Und damit findet der Junge in Oxford endlich etwas, das ihn davon ablenkt, dass seine Eltern sich getrennt haben, und er mit seiner Schwester und seiner Mutter in diese kleine Stadt kommen musste, während sein Vater in den USA geblieben ist.
Bald schon erfährt Blake, dass sein Buch der Schlüssel zu dem Rätsel um das „Letzte Buch“ sein könnte, ein Buch, das alle Geheimnisse der Welt in sich birgt. Er macht sich auf die Suche, um das Rätsel zu lösen, doch dabei muss er feststellen, dass auch andere Leute hinter seinem Buch her sind. Und diese Leute haben nicht nur weitaus mehr Macht als er, sie haben vor allen Dingen auch keinerlei Skrupel, wenn es darum geht, das Buch in ihren Besitz zu bekommen und damit unvorstellbare Macht zu erlangen…

Wie mir das Buch gefallen hat: In Rezensionen zu dem Buch liest man von Zeit zu Zeit, es sei historisch nicht gut recherchiert. Dies kann ich nicht beurteilen, aber wenn es historisch zum Teil nicht korrekt wäre, wäre es mir egal. Die Geschichte ist schön erzählt und es macht Spaß, sie zu lesen. Ein Buch, das seine Leser auserwählt, hatte ich zwar gerade erst in Elizabeth Kostovas „Der Historiker“, aber trotzdem gefällt mir dieser Handlungsstrang auch hier. Die Geschichte ist nicht sonderlich komplex und kann mit Jugendliteratur wie „Tintenherz“ natürlich nicht mithalten (gerade die Charaktere aus „Endymion Spring“ sind einfach nicht so einzigartig wie andere Jugendbuchfiguren), aber darauf kommt es ja auch überhaupt nicht an. Ein kurzweiliges, spannendes und für mich lesenswertes Buch!

11.4.09 20:00
 



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